1942: Walt Disneys Bambi, Donald Duck beim Militär, Propaganda- und Lehrfilme

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Im Jahr 1942 brachte Walt Disney das Meisterwerk „Bambi“ ins Kino, aber auch Propagandafilme im Auftrag der US-Regierung, die ersten Lehrfilme für Firmen und eine Cartoon-Reihe, die Donald Duck als Soldat beim Militär zeigte.

11.01. Donald Duck/ Propagandafilm
Donald’s Decision

Dauer: 3.35 Minuten
Story: Donald liegt in der Hängematte. Ein Radiosprecher fordert zum Kauf von Kriegsanleihen auf. Donalds Teufel und Engel streiten um den Kauf. Der Engel gewinnt. Donald geht zur Post und kauft Anleihen.
Regie: Ford Beebe
Stimmen: Clarence Nash, John Dehner (Radiosprecher), Don Brodie (Teufel),  Thelma Boardman (Engel)
Musik: Oliver Wallace (Komponist), Frank Churchill und Paul J. Smith (Musik aus The Practical Pig)
Animation: Jack King, Ed Love, Al Bertino, Retta Scott

Besonderes: Auftraggeber des Werbefilms war die kanadische Regierung, The National Film Board of Canada./
Dritter von vier Filmen für Kanadas Regierung, um mehr über Kriegsanleihen zu verkaufen./
Nach Kanada wurde der Film auch in den USA gezeigt./
Der Film verwendet Material aus  Donald’s Better Self (1938) und Self Control (1938)./

Ansehen auf:
youtube

© Walt Disney Pictures

Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.
© Walt Disney Pictures

13.01.Mickey Mouse/ Propagandafilm
All Together

Dauer: 3 Minuten
Story: Eine Parade der Disneyfiguren durch Ottawa. Es ziehen vorbei: Pinocchio, Geppetto, Figaro, Donald, Tick, Trick und Track, Pluto. Micky, Rudi Ross, Klarabella und Goofy, dahinter die Sieben Zwerge.
Regie: Jack King
Stimmen: Clarence Nash (Donald), Pinto Colvig (Doc), Walt Disney (Micky)
Musik: Frank Churchill, Paul J. Smith (Musik aus The Practical Pig)
Animation: Ed Love, Art Babbitt, Marwin Woodward

Besonderes: Auftraggeber des Werbefilms war die kanadische Regierung, The National Film Board of Canada./
Vierter von vier Filmen für Kanadas Regierung, um mehr über Kriegsanleihen zu verkaufen./
Nach Kanada wurde der Film auch in den USA gezeigt./
Einziger  Auftritt von Micky in einem Propagandafilm./
Da Archivmaterial von Micky verwendet wurde, ist Micky im alten Design./
Der Film zeigt viele Charaktere aus Zeichentrickfilmen von Disney: u.a. Schneewittchen und die sieben Zwerge (1937), The Band Concert (1935) und Mickey’s Amateurs (1937)./

Ansehen auf:
youtube

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16.01. Donald Duck
The Village Smithy

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald als Dorfschmied. Als er dem Esel Jenny Hufeisen verpassen will, scheitert er an deren Störrigkeit.
Regie: Dick Lundy
Animation: Frank McSavage
Drehbuch: Carl Barks
Stimme: Clarence Nash
Musik: Charles Wolcott, Paul J. Smith

Besonderes: Nach dem Gedicht The Village Blacksmith von Henry Wadsworth

Ansehen auf:
youtube

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23.01. Donald Duck/ Propagandafilm
The New Spirit

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald bekommt übers Radio erklärt, wie er die Steuererklärung richtig ausfüllen soll.
Regie: Wilfred Jackson, Ben Sharpsteen
Stimmen: Clarence Nash, Fred Shields (Radiosprecher)
Musik: Oliver Wallace/ Cliff Edwards (Titelsong)
Animation: Ed Aardal, Andy Engman, Dan MacManus, Josh Meador, Don Patterson

Besonderes: Von Walt Disney Productions und dem US-Finanzministerium produziert und vom War Activities Committee der Motion Pictures Industry veröffentlicht./
Erster Film im Rahmen von Walt Disneys Propagandaproduktion für den Zweiten Weltkrieg./In Auftrag gegeben von Finanzminister Henry Morgenthau. /
Ziel des Films war die Steuererhöhung in ein positives Licht zu rücken./
Der Film war  für den Oscar in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert./

Ansehen bei:
youtube

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07.02. Micky Mouse
Mickey’s Birthday Party (Mickys Geburtstag)

Dauer: 7.58 Minuten
Story: Micky hat Geburtstag. Minnie, Donald, Goofy , Klarabella, Rudi Ross und Clara Cluck veranstalten eine Geburtstagsparty. Er bekommt eine Orgel. In der Küche will Goofy den Geburtstagskuchen backen. Das misslingt und er kauft einen Kuchen beim Bäcker.
Regie: Riley Thomson
Stimmen: Walt Disney, Thelma Boardman, Pinto Colvig, Clarence Nash, Florence Gill
Animation: Marvin Woodward, J. Moore, Bernie Wolf, Kenneth Muse, Riley Thomson, Les Clark

Besonderes: Remake von  The Birthday Party von 1931

Ansehen auf:
Disney+

28.02. Pluto
Pluto, Junior (Pluto Junior)

Dauer: 7 Minuten
Story: Während Pluto in seiner Hütte schläft, entdeckt Pluto Junior den Garten. Er begegnet einem Luftballon, einer Raupe und einem Specht. Beim Versuch den Specht zu fangen, landet er in einer Socke auf der Wäscheleine. Pluto will ihn retten und gerät selbst auf die Wäscheleine. Dann fällt in einen Wäschebottich.
Regie: Clyde Geronimi
Musik: Paul J. Smith

Ansehen auf:
Disney +

youtube
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20.03. Micky Mouse
Symphony Hour

Dauer: 14.07 Minuten (Länge bei Dailymotion. Ansonsten werden in Quellen 6 und 7 Minuten genannt)
Story: Sylvester Macaroni (Kater Karlo) ist Sponsor eines Konzertes. Das Orchester wird von Micky dirigiert. Es spielen Goofy, Donald, Clara Cluck, Klarabella und Rudi Ross. Nach der Probe fährt man samt Instrumenten zum öffentlichen Konzert. Goofy trägt die Instrumente, die vom Fahrstuhl alle zerstört werden. Das Konzert findet nun mit den defekten Instrumenten statt. Während des gesamten Konzerts kämpft Micky mit der Angst, während Macaroni einen Wutanfall bekommt. Doch das Publikum ist begeistert.
Regie: Riley Thomson
Stimmen: Billy Bletcher, Pinto Colvig, Walt Disney, John McLeish
Musik: Oliver Wallace
Animation: Jack Campbell, Les Clark, Ed Love, Jim Moore, Kenneth Muse, Riley Thomson, Bernard Wolf

Besonderes: Das vom Orchester gespielte Stück ist nach der „ Light Cavalry Overture “ von Franz von Suppé ./
Letzter Auftritt (bis 1983) von Rudi Ross, Klarabella und Clara Cluck in einem Film. Letzter zeitgleicher Auftritt von Micky, Donald und Goofy./

Ansehen auf:
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10.04. Donald Duck
Donald’s Snow Fight

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald will rodeln. Tick, Trick und Tack bauen einen Schneemann. Man ärgert sich gegenseitig. Das endet in einer Schnellballschlacht, bei der Donald von einem Eisschiff auf die Eisfestung der Neffen schießt.
Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks, Harry Reeves
Stimmen: Clarence Nash
Musik: Oliver Wallace
Animation: Lee J. Ames, Jim Armstrong, Walt Clinton, Jack Hannah, Hal King, Ed Love, Lee Morehouse, Ray Patin, Retta Scott, Don Towsley, Judge Whitaker

Ansehen auf:
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01.05. Donald Duck/ Armeethema
Donald Gets Drafted

Dauer: 8.55 Minuten

Story: Donald hat einen Einberufungsbescheid und geht zur Musterung. Er schaut sich Plakate mit den Versprechungen der Armee an. Er will Flieger werden.

Es folgt die Musterung, bei der die Ärzte sogar hinnehmen, dass Donald anscheinend Farbenblind ist. Donald bekommt eine Uniform und nimmt an einer Grundausbildung teil.

Sein Ausbilder ist Kater Karlo, der an Donald und seinen Fehlern verzweifelt. Am Ende sitzt Donald in einem Raum und schält Kartoffeln.

Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks, Jack Hannah, Harry Reeves
Stimmen: Billy Bletcher, John McLeish (Offizier), Clarence Nash
Musik: Leigh Harline
Animation: Paul Allen, Jim Armstrong, Hal King, Ed Love, Ray Patin, Retta Scott, Judge Whitaker

Besonderes: Das Lied „The Army’s Not the Army Anymore“  ist von von Carl Barks und Leigh Harline./
Der erste Teil einer sechsteiligen Serie innerhalb der  Donald-Duck- Reihe über Donalds Dienst in der Armee während des Zweiten Weltkriegs./
Lied und Film machen sich lustig über militärische Strenge und Armeedienst sowie die Versprechen der Armee für den Wehrdienst. Autor und Zeichner Carl Barks war Pazifist und gegen eine Teilnahme der USA am 2. Weltkrieg.

Ansehen auf:
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22.05. Pluto/ Propagandafilm
The Army Mascot

Dauer: 6.47 Minuten

Story: Pluto kommt an einer Kaserne vorbei und sieht, wie die Maskottchen Maskottchen Winston und Pencil sowie die Ziege Gunther Goat mit Essen verwöhnt werden. Er schleicht sich ins Lager und verkleidet sich als Gunther.

Es kommt zum Kampf mit der Ziege. Er verschluckt einen Riegel Kautabak, dadurch wird ihm schlecht. Die Ziege will ihn in das Sprengstofflager stoßen, landet aber selbst dort. Nach einer Explosion hängt sie an einem fliegenden Flugzeug. Pluto wird nun das neue Maskottchen.

Regie: Clyde Geronimi
Drehbuch: Carl Barks, Jack Hannah
Stimmen: Jimmy MacDonald, Chester Cobb (Ziege)
Musik: Frank Churchill

Besonderes: Plutos Widersacher Butch heißt in diesem Film Winston( vermutlich in Anlehnung an den britischen Premierminister Winston Churchill)./

Ansehen auf:
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12.06. Donald Duck
Donald’s Garden

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald arbeitet im Garten. Erst hat er Probleme mit der Wasserpumpe, dann einen Kampf mit einem Erdhörnchen, das ihm das Gemüse wegfrisst.
Regie: Dick Lundy
Stimme: Clarence Nash, Jimmy MacDonald
Musik: Oliver Wallace
Animation: Bob Carlson, Walt Clinton, Jack Hannah, Volus Jones, Ted Bonnicksen, Kenneth Muse

Ansehen auf:
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03.07. Pluto
The Sleepwalker

Dauer: 7 Minuten
Story: Dackel Dinah klaut Plutos Knochen. Er holt ihn sich wieder. Schlafwandelnd bringt er Dinah zweimal den Kochen wieder, holt ihn aber, als er aufwacht, immer wütend wieder. Ebenfalls wütend zerstört er ihre Hundehütte. Dann sieht er, dass sie Mutter von mehreren Welpen ist. Er bringt ihnen seine Hundehütte und Knochen.
Regie: Clyde Geronimi
Stimme: Pinto Colvig
Musik: Leigh Harline

Besonderes: Erste Auftritt des Dackels Dinah. Er tritt später in Canine Casanova (1945), In Dutch (1946), Pluto’s Heart Throb (1950) und Wonder Dog (1950) auf

Ansehen auf:
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14.07. Schulungsfilm/ Lehrfilm
Four Methods of Flush Riveting

Dauer: 9.30 Minuten
Story: In diesem Industrieschulungsfilm werden vier Methoden des Nietens von Flugzeugaluminiumblechen gelehrt. Beim Bündignieten werden zwei Blechteile miteinander verbunden, wobei Nieten verwendet werden, deren Köpfe nicht über die Metalloberfläche hinausragen. Im Flugzeugbau verringert eine bündige Niete den Luftwiderstand und erhöht so die Leistung des Flugzeugs.
Regie: James Algar
Sprecher: Bob Ogle

Besonderes: Four Methods of Flush Riveting ist ein Pilotfilm./
Der Film wurde für die für die Lockheed Aircraft Corporation hergestellt./
Der Film wurde „unter der technischen Leitung des Lockheed Aircraft Cop“ produziert./
Disneys neue Technik ist eine begrenzte Animation./
Dieser Film gilt als „die Mutter aller animierten Lehrfilme“./
Durch diesen Film bekam das Disney-Studio Aufträge für mehrere Lehrfilme, hauptsächlich für die Armee und die Marine. Den Anfang machte das National Film Board of Canada./
Während des Zweiten Weltkriegs produzierte das Disney-Studio 200 verschiedene Trainingsfilme für die Streitkräfte./

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21.07. Cartoon/ Propagandafilm
Food Will Win the War

Dauer: 6 Minuten
Story: Der Film zeigt die Produktivität der amerikanischen Landwirtschaft und vergleicht Produktionszahlen mit Wahrzeichen: Brot mit ägyptischen Pyramiden, Tomaten mit dem Felsen von Gibraltar, Käse mit dem Mond usw. Bei der Fleischproduktion führen die drei kleine Schweinchen eine Parade von Schweinen an. Eine Bowlingkugel rollt durch ein Nazi-Hauptquartier.
Regie: Hamilton Luske
Drehbuch: Dick Kinney
Musik: Paul J. Smith
Erzähler: Fred Shields
Animation: Ward Kimball, Eric Larson, Jack Hannah, Milt Kahl

Besonderes: Der Film ist ein Propagandafilm im Auftrag der Agricultural Marketing Administration unter der Schirmherrschaft des US-Landwirtschaftsministeriums./
Der Film wurde im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums produziert./
Er soll die Bedeutung der amerikanischen Landwirtschaft für den Krieg erklären./

Ansehen auf:
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24.07. Donald Duck
Donald’s Gold Mine

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald arbeitet in seiner Goldmine. Er lädt Steine in eine Lore, die ein Esel zieht. Er und der Esel ärgern sich gegenseitig. Gold fällt von der Decke in die Lore und Donald stolpert mit den Nuggets in eine Goldbarrenproduktionsmaschine. Am Ende kommt er auf einem Förderband, mit Goldstaub bedeckt, wieder heraus.
Regie: Dick Lundy
Animation: Bob Carlson
Stimme: Clarence Nash (Donald und Esel)
Musik: Oliver Wallace

Ansehen auf:
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30.07. Pluto/ Propagandafilm
Out of the Frying Pan and into the Firing Line

Dauer: 3.45 Minuten

Story: Minnie brät Pluto Speck und will das heiße Fett über Plutos Hundekekse gießen. Eine Stimme aus dem Radio erzählt, wie wichtig es sei, Küchenfette für die Herstellung von Glycerin aufzubewahren, einem Hauptbestandteil von Sprengstoffen. Pluto ist entsetzt.

Die Radiostimme sagt, dass die Soldaten mehr Munition brauchen. Pluto sieht ein Foto von Micky in Soldatenuniform. Er bringt daraufhin die Dose Fett zum Metzger und erhält dafür eine Reihe Würstchen.

Regie: Ben Sharpsteen, Jack King
Drehbuch: Jack Hannah
Produzent: Walt Disney War Production Board Conservation Division
Stimmen: Thelma Boardman, Pinto Colvig, Art Gilmore, Jimmy MacDonald, Jeannette Tonner

Besonderes: Der Film wurde vertrieben durch das War Activities Committee of the Motion Pictures Industry./
Filmziele waren, die Stärke der US-Armee und die Schrecklichkeit der Nazis zu zeigen./
Fett wurde in den USA recycelt und in Glyzerin umgewandelt./

Ansehen auf:
youtube


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14.08. Pluto
T-Bone for Two

Dauer: 7.10 Minuten
Story: Pluto findet einen Knochen. Den nimmt ihm Butch ab. Mit einem Trick holt sich Pluto den Knochen wieder. Dann wird der Knochen in einer Hupe eingesaugt und ist weg. Butch kommt wieder. Es gibt Ärger. Am Ende fliegt Butch, von der Luft aus der Hupe aufgepumpt, davon.
Regie: Clyde Geronimi
Stimme: Pinto Colvig
Musik: Oliver Wallace, Paul J. Smith

Ansehen auf:
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21.08. MEISTERWERKE
Bambi (Bambi)

Dauer: 68 Minuten
Story: Bambi und seine Freunde erleben im Wald spannende Abenteuer. Als Bambis Mutter durch einen Jäger erschossen wird, kümmert sich Bambis Vater um das Rehkitz. Jetzt muss Bambi Verantwortung übernehmen. Seine Freundin Feline gerät aufgrund einer Meute Jäger in Todesgefahr. Bambi rettet sie.
Regie: David Hand
Sequence directors: James Algar, Samuel Armstrong, Graham Heid, Bill Roberts, Paul Satterfield, Norman Wright
Drehbuch: Perce Pearce sowie Larry Morey, Vernon Stallings, Melvin Shaw, Carl Fallberg, Chuck Couch, Ralph Wright
Musik: Filmmusik von Edward H. Plumb, Lieder von Frank Churchill, Orchestration von Paul J. Smith
Stimmen: Donnie Dunagan (Bambi), Peter Behn (Thumper), Paula Winslowe (Bambis Mutter, Fasan), Stan Alexander (Flower,) Will Wright (Eule)

Besonderes: Basiert auf dem Buch Bambi, a Life in the Woods von Felix Salten (Österreich)./
Die Premiere in London war am 9. August./
Der Film erhielt drei Oscar- Nominierungen: Bester Ton (Sam Slyfield ), Bester Song (für „Love Is a Song“, gesungen von Donald Novis ) und die Originalmusik./
Disney hatte die Filmrechte 1937 gekauft./

Ansehen auf:
Disney+

04.09. Goofy/ How to…
How to Play Baseball (Wie man Baseball spielt)

Dauer: 8 Minuten
Story: Der Film beschreibt die Grundlagen des Baseballs, die Ausrüstung, Uniformen, Positionen und Spielfelder sowie die Verhaltensweisen der Spieler. Dann wird ein Auszug aus einem fiktiven Spiel gezeigt.
Regie: Jack Kinney
Stimme: Pinto Colvig, Fred Shields (Erzähler)
Musik: Paul J Smith
Animation: Les Clark, Marc Davis, Hugh Fraser, Ollie Johnston, Ward Kimball, Milt Neil, John Sibley, Bill Tytla

Besonderes: Der Film wurde auf Wunsch von Samuel Goldwyn produziert und 1942 als Begleitfilm zum Spielfilm The Pride of the Yankees gezeigt./
Erster offizieller „How to…“-Film mit Goofy in der Hauptrolle./

Ansehen auf:
Disney+

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© Walt Disney Pictures

25.09. Donald Duck/ Armeethema
The Vanishing Private

Dauer: 7 Minuten

Story: Donald beim Militär. Er soll eine Kanone streichen und nutzt versehentlich eine Spezialfarbe, die unsichtbar macht. Daran verzweifelt sein Vorgesetzter Pete (Kater Karlo). Als Pete ihn verfolgt, streicht Donald sich mit der Farbe an und ist unsichtbar. Der General sieht den herumirrenden Pete und macht sich zunehmend Sorgen um Petes geistige Gesundheit. Nach mehren Auffälligkeiten, ausgelöst durch Donald, wird Pete in eine Zwangsjacke gesteckt.

Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks
Stimmen: Clarence Nash, Billy Bletcher (Kater Karlo/Pete), Don Brodie (General)
Musik: Oliver Wallace
Animation: Paul Allen, Ed Love

Besonderes: 2. Film der Donald in der Armee-Reihe

Ansehen auf:
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09.10. Goofy
The Olympic Champ

Dauer: 7 Minuten
Story: Olympische Spiele. Goofy stellt Disziplinen aus der Leichtathletik vor. Laufen, Stabhochsprung, Hürdenlauf etc.
Regie: Jack Kinney
Stimme: John McLeish (Erzähler)
Musik: Paul J Smith

Ansehen auf:
youtube


© Walt Disney Pictures

23.10.Goofy/ How to…
How to Swim (Goofys Schwimmschule)

Dauer: 8 Minuten
Story: Goofy zeigt Schwimmtechniken und wie man taucht.
Regie: Jack Kinney
Stimmen: Pinto Colvig, John McLeish (Erzähler)
Musik: Darrell Calker
Animation: John Sibley, Emery Hawkins

Ansehen auf:
Disney+

06.11. Donald Duck/ Armeethema
Sky Trooper

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald bei der Armee. Er will Flieger werden. Sein Vorgesetzter Pete (Kater Karlo) lässt ihn dafür viele Kartoffeln schälen. Als er es geschafft hat, darf er in ein Flugzeug. Er steigt nichts ahnend mit einer Fallschirmspringertruppe ein. Als Donald ebenfalls abspringen soll, reißt er den Vorgesetzten mit. Und dieser reißt eine Bombe vom Flugzeugrumpf ab. Sie fallen beide in die Kaserne runter.
Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks, Jack Hannah
Stimme: Clarence Nash, Billy Bletcher (Pete)
Musik: Frank Churchill

Besonderes: 3. Film der Donald in der Armee-Reihe

Ansehen auf:
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20.11. Pluto
Pluto at the Zoo

Dauer:
Story: Pluto will im Zoo einem Löwen den großen Knochen stehlen. Bei seiner Flucht gerät er aber von einem Tiergehege ins nächste.
Regie: Clyde Geronimi
Stimme: Jimmy MacDonald
Musik: Oliver Wallace. Edward H. Plumb

Ansehen auf:
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© Walt Disney Pictures

04.12.Goofy/ How to…
How to Fish (Wie man angelt)

Dauer: 6.51 Minuten
Story: Goofy liest ein Buch übers Fischen. Beim Umblättern der Seiten werden einzelne Kapitel über das Fischen, Angelutensilien und Angler erzählt und gezeigt.
Regie: Jack Kinney
Erzähler: John McLeish
Musik: Paul Smith

Ansehen auf:
Disney+

18.12. Donald Duck
Bellboy Donald

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald ist Hotelpage. Hotelmotto: Der Gast hat immer Recht. Als Gast kommen Kater Karlo und sein Sohn. Mit dem Sohn hat Donald ständig Probleme, denn der ist auf Streiche zu Lasten Donalds aus. Am Ende wird Donald gefeuert, aber er verprügelt Pete Junior.
Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks, Jack Hannah, Harry Reeves
Stimmen: Clarence Nash, John McLeish, Glen Couch, John Dehner
Musik: Oliver Wallace
Animation: Bill Tytla, Paul Allen, Ed Love, Jim Armstrong, Lee Morehouse, Hal King, Jack King, Kenneth Muse, Judge Whitaker, Ray Patin, Art Scott

Besonderes: Erster Auftritt von Kater Karlos Sohn Pete Junior, später PJ./

Ansehen auf:
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© Walt Disney Pictures

31.12. Militärischer Trainingsfilm/ Lehrfilm
Stop That Tank!

Dauer: 22 Minuten

Story: Deutsche Panzer, angeführt von Adolf Hitler, stürmen eine Stadt. Getarnte kanadische Soldaten mit dem Boys Mk.1-Gewehr treffen die Panzer mit präzisen Schüssen. Hitlers Panzer wird vom Feuer der kanadischen Truppen getroffen und stürzt direkt in die Hölle. Dort trifft er den Teufel. Anschließend wird das Panzerabwehrgewehr ausführlich anhand von Animations- und Live-Action-Sequenzen beschrieben.

Regie: Ub Iwerks
Stimmen: Billy Bletcher als Teufel, Walt Disney als Kuh,  Pinto Colvig
Erzähler: Peter Carter Page
Musik: Frank Churchill (aus Three Little Wolves und The Practical Pig ), Paul J. Smith (aus The Practical Pig )
Animation: Peter Carter Page, Ward Kimball, Fred Moore

Besonderes:  Produziert im Auftrag des Directorate of Military Training, das Department of National Defense und das National Film Board of Canada (NFB)./
Vertrieb durch das National Film Board of Canada./
Der Zweck bestand darin, kanadischen Soldaten die Handhabung und Pflege des Panzerabwehrgewehrs Boys Mk.1 für den Einsatz im Kampf gegen deutsche Panzer beizubringen./
Disney schafft in der Teufelsszene eine Figur von Hitler, die lächerlich ist und als leicht zu besiegen gilt. Damit wollte er das Vertrauen der kanadischen Soldaten stärken./
Der Film ist ein Trainingsfilm, der für den Einsatz in der kanadischen Armee gedacht war./
Schon seit 1940 hatte das Panzerabwehrgewehr „Boys“ bei britischen und kanadischen Soldaten den Ruf einer „ Fluchwaffe “, da es gegen deutsche Panzer wirkungslos war. Der Film sollte den Befürchtungen der Soldaten entgegenwirken und sie beruhigen./

Ansehen auf:
youtube

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