1943: Drei Caballeros im Sambafieber, Donald Duck beim Militär, Propaganda- und Lehrfilme

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1943 erschien das Meisterwerk „Drei Caballeros im Sambafieber“. Der erste Film, der das Resultat einer Südamerikareise der Disney-Künstler war. Außerdem entstanden in diesem Jahr viele Propagandafilme für die US-Regierung und verschiedene Lehrfilme. Donald Duck, Pluto und Goofy spielten natürlich auch eine Rolle.

01.01. Donald Duck/ Propagandafilm
Der Fuehrer’s Face

Dauer: 8 Minuten
Story: Donald wacht im nationalsozialistischen Deutschland auf. Durch die Straßen zieht eine Kapelle. Nach einem kargen Frühstück bringt ihn die Kapelle in eine Munitionsfabrik. Hier schraubt er am Fließband Bomben und Patronen zusammen. Dann wacht er in seinem Bett zuhause auf.
Regie: Jack Kinney
Drehbuch: Joe Grant, Dick Huemer
Stimmen: Clarence Nash, Cliff Edwards (Gesang), Charles Judels
Musik: Oliver Wallace
Animation: Bob Carlson, Les Clark, Bill Justice, Milt Neil, Charles Nichols, John Sibley

Besonderes: Der ursprüngliche Titel war Donald Duck in Nutziland./
Ziel war es Ziel Kriegsanleihen zu verkaufen./
Der Film gewann bei der 15. Oscar-Verleihung den Oscar für den besten animierten Kurzfilm. Er ist der einzige Donald-Film, der einen Oscar gewann./
Walt Disney hielt den Film nach seiner ursprünglichen Veröffentlichung aus dem öffentlichen Verkehr./
Das Lied „Führers face“ singt die Band Spike Jones and His City Slickers. Platz 3 der US-Charts./
In Deutschland wurde der Film nie offiziell veröffentlicht oder aufgeführt.

Ansehen auf:
Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.
© Walt Disney Pictures

04.01 Cartoon/ Propagandafilm
The Grain That Built a Hemisphere

Dauer: 10 Minuten
Story: Zunächst wird die Geschichte des Mais als Nahrungsmittel gezeigt. Dann werden die Verwendung und Züchtung von Mais erklärt. Vor allem geht es um die Herstellung von Futter. Ein Chemiker zeigt, wie Bier, Glukose und Zucker hergestellt werden. Es folgt ein Ausblick auf zukünftige Verwendungsarten von Mai als Treibstoff und als Baumittel.
Regie: Bill Justice, Bill Roberts
Musik: Edward H. Plumb
Erzähler: Art Baker

Besonderes: Der Film wurde im Auftrag der kanadischen Regierung und des Office of the Coordinator of Inter-American Affairs produziert./
Der Film wurde 1943 für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert./

Ansehen auf:
Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.
© Walt Disney Pictures

 07.01. Donald Duck/ Propagandafilm
The Spirit of ’43

Dauer: 6 Minuten
Story: Donald begegnen Gut und Böse. Der Gute – er ähnelt dem späteren Dagobert Duck – will ihn überzeugen, seine Steuern zu zahlen. Der Böse – er ähnelt dem späteren Gustav Gans – will ihn vom Gegenteil überzeugen. Am Ende schlägt Donald den Bösen k.o. und lässt sich erklären, wie er seine Steuererklärung ausfüllt. Der zweite Teil stammt aus dem Film The New Spirit. Er zeigt die Herstellung von Flugzeugen, Bomben, Schiffen etc.
Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks
Stimme: Clarence Nash, Fred Shields (Erzähler)
Animation: Ward Kimball

Besonderes: Carl Barks zeigt hier den Prototypen von Dagobert Duck und McMoneysack./
Der Film ist die Fortsetzung von The New Spirit von 1942./
Ziel des Films ist, dass Amerikaner wegen der Kriegskosten ihre Einkommenssteuern gewissenhaft einreichen und zahlen

Ansehen auf:
youtube
© Walt Disney Pictures

15.01. Cartoon/ Propagandafilm
Education for Death

Dauer: 10 Minuten
Story: Eltern melden ein Kind mit mit Namen Hans auf dem Amt im nationalsozialistischen Deutschland an, erhalten dafür das Buch Hitlers Mein Kampf. Es folgt die Kindheit von Hans mit entsprechender Indoktrination, dann seine Schulausbildung. Er nimmt an der Bücherverbrennung teil und zieht am Ende in den Krieg. Dort verschwindet er, wie die anderen, in einem Grab.
Regie: Clyde Geronimi
Animation: Milt Kahl, Ward Kimball, Frank Thomas, Bill Tytla
Erzähler: Art Smith
Musik: Oliver Wallace

Besonderes: Basiert auf dem Buch Education for Death: Sparky The Making of the Nazi von Gregor Ziemer

Ansehen auf:
Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.
© Walt Disney Pictures

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© Walt Disney Pictures

29.01. Donald Duck
Donald’s Tire Trouble (Donald beim Reifenwechsel)

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald fährt schnell mit seinem Auto. Ein Reifen platzt. Der Reifenwechsel ist für Donald problematisch.
Regie: Dick Lundy
Drehbuch: Carl Barks, Harry Reeves
Stimme: Clarence Nash
Musik: Oliver Wallace
Animation: Bob Carlson

Besonderes: Der Film macht sich lustig über die Probleme der Amerikaner, die mit einer kriegsbedingten Gummirationalisierung zu tun haben.
Donald schimpft: „Doggone rubber shortage!“./

Ansehen auf:
Disney+

06.02. MEISTERWERKE
Saludos Amigos (Drei Caballeros im Sambafieber)

Dauer: 42 Minuten

Story: Der Film besteht aus vier verschiedenen Teilen.
1. Titicacasee. Donald besucht den Titicacasee in Bolivien und Peru und trifft u.a. ein eigensinniges Lama.
2. Pedro. Ein kleines Flugzeug mit Namen Pedro soll einen Postsack in Chile abholen und gerät in ein Unwetter.
3. El Gaucho Goofy. Cowboy Goofy ist in der argentinische Pampa und lernt die Bräuche des Gaucho kennen.
4. Aquarela do Brasil. José Carioca aus Rio führt Donald durch Südamerika und führt ihn in den Samba ein.

Regie: Norman Ferguson
Sequence Directors: Wilfred Jackson, Jack Kinney, Hamilton Luske, Bill Roberts
Produzenten: Walt Disney, Norm Ferguson
Stimmen: Lee Blair, Mary Blair, Pinto Colvig, Walt Disney, Norman Ferguson, Frank Graham, Clarence Nash. José Oliveira, Frank Thomas
Musik: Paul Smith, Edward H. Plumb

Besonderes: Der Film hatte bereits am 24. August 1942 in Rio de Janeiro Premiere./
Der Film zeigt den ersten Auftritt José Carioca, dem brasilianischen Zigarren rauchenden Papagei./
Der Film wurde vom US-Außenministerium im Rahmen der Good-Neighbour-Politik in Auftrag gegeben, weil mehrere lateinamerikanische Regierungen enge Beziehungen zu Deutschland unterhielten und die USA diesen Beziehungen entgegenwirken wollte. Walt Disney fungierte als Botschafter und war mit zwanzig Komponisten, Künstlern, Technikern Brasilien und Argentinien, aber auch nach Chile, Bolivien und Peru./
Bei des Oscars nominiert für Beste Vertonung eines Musikfilms, Bester Originalsong und Beste Tonaufnahme.

Ansehen auf:
Disney+

19.02. Pluto
Pluto and the Armadillo

Dauer: 7.03 Minuten
Story: Micky und Pluto in Südamerika. Pluto verwechselt seinen Ball mit einem zusammengerollten Gürteltier. Nach einer Verfolgung schließt man Freundschaft.
Regie: Clyde Geronimi
Animation: Charles Conner, Al Dempster, Norman Ferguson
Musik: Paul Smith
Stimmen: Walt Disney, Jimmy MacDonald, Fred Shields (Erzähler)

Besonderes: Ursprünglich sollte der Cartoon in Saludos Amigos eingebunden werden.

Ansehen auf:
youtube

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12.03. Donald Duck
The Flying Jalopy (Der tollkühne Donald)

Dauer: 7 Minuten
Story: Donald kauft für wenig Geld ein gebrauchtes Flugzeug. Der Verkäufer tut dann alles, damit Donald abstürzt, weil die Versicherungspolice zu seinen Gunsten gefälscht ist.
Regie: Dick Lundy
Stimmen: Clarence Nash, Nestor Paiva ( Ben Buzzard)
Animation: Bob Carlson, Bill Melendez, Art Babbitt

Ansehen auf:
Disney+

02.04. Pluto/ Armeethema
Private Pluto

Dauer: 7 Minuten
Story: Pluto ist Soldat. Am Anfang lernt er Marschieren. Dann entdeckt er A-Hörnchen und B-Hörnchen, die eine Kanone zum Knacken ihrer Nüsse missbrauchen. Pluto will das verhindern, wird aber am Ende mit der Kanone in die Luft geschossen.
Regie: Clyde Geronimi
Stimmen: Pinto Colvig, Norma Swank (Chip), Dessie Flynn (Dale)
Musik: Oliver Wallace
Animation: Al Bertino, Les Clark, Phil Duncan, John Lounsbery, Charles A. Nichols

Besonderes: 1. Auftritt von Chip und Dale (A-Hörnchen, B-Hörnchen)

Ansehen auf:
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23.04. Donald Duck/ Armeethema
Fall Out Fall In

Dauer: 8 Minuten
Story: Donald ist Soldat. Ein endloser Marsch durch Regen, Schnee und Sonne. Abends muss Donald, anstatt zu schlafen, sein Zelt aufbauen. Ein Kampf, der bis zum erneuten Abmarsch dauert.
Regie: Jack King
Musik: Paul J. Smith
Stimme: Clarence Nash

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01.05. Cartoon/ Lehrfilm
Water, Friend or Enemy

Dauer: 11 Minuten
Story: Der Film zeigt, wie eine Kontamination der Wasserversorgung verhindert werden kann. Der Bau von Brunnengehäusen wird gezeigt, der das Eindringen von verunreinigtem Wasser in die Tiefbrunnen zu verhindert.
Regie: Clyde Geronimi
Erzähler: Fred Shields

Besonderes: Auftraggeber war der Coordinator of Inter-American Affairs./
Das Zielpublikum war Lateinamerika./

Ansehen auf:
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17.07. Dokumentarfilm/ Propandandafilm
Victory Through Air Power

Dauer: 65 Minuten
Story: Nach einem Teil über die Geschichte der Luftfahrt, werden in Form eines Lehrfilms die Theorien de Severskys über die fundamentalen Änderungen in der Kriegsführung durch Luftmacht vermittelt. Haupttheorie: Durch Schläge aus der Luft gegen das Herz der Rüstungsindustrie, könne der Krieg verkürzt werden. Hierzu würden Luftoffensiven durch Langstreckenbomber das Mittel der Wahl sein.
Regie und Animated sequences: James Algar, Clyde Geronimi, Jack Kinney/ Seversky
Darsteller/ Auftritt: Alexander de Seversky
Erzähler: Art Baker
Musik: Edward H. Plumb, Paul J. Smith, Oliver Wallace

Besonderes: Basiert auf dem Buch Victory Through Air Power von Maj. Alexander P. Seversky./
Der Film wurde für den Oscar in der Kategorie „Beste Filmmusik für einen dramatischen oder komödiantischen Film“ nominiert./
Der Film, von Disney finanziert, wurde gemacht, um Severskys Theorien Regierungsbeamten und der Öffentlichkeit darzulegen./
Nachdem RKO Radio Pictures sich geweigert hatte, den Film in die Kinos zu bringen, ließ Disney ihn stattdessen von United Artists veröffentlichen./

Zur Person:
Alexander Nikolaievich Prokofiev de Seversky (1894-1974), russisch-amerikanischer Luftfahrtpionier, Erfinder der strategischen Luftwaffe. Seversky meldete 1921 das Patent für die Luft-Luft-Betankung an. Insagesamt hatte er 364 Patentansprüche geltend gemacht, darunter das erste Bombenzielgerät.

Ansehen auf:
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30.07. Goofy
Victory Vehicles

Dauer: 8.05 Minuten
Story: Nach der Geschichte der Motorisierung werden Alternativen zum Auto vorgestellt. U.a. Goofy, der ein Gefährt zeigt, das von Pluto – auf dem Laufband einer Katz nachrennend – angetrieben wird. Nach weiteren Beispielen von Ideen durch Goofy geht er auf den Vorteil von Springstöcken ein.>
Regie: Jack Kinney
Animation: Ed Aardal, Les Clark, Andy Engman
Musik: Oliver Wallace
Sprecher: Pinto Colvig, Fred Shields (Erzähler)

Besonderes: Da Benzin und Gummi in den USA im 2. Weltkrieg knapp wurden, zeigt der Film nicht ernst gemeinte Alternativen zum Auto.

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11.08 Lehrfilm/ Propagandafilm
Defense Against Invasion

Dauer: 10 Minuten
Story: Ein Arzt überredet im Realfilmteil einige Jungen, sich impfen zu lassen. Er erklärt, dass sie so vor Krankheiten geschützt werden. Die animierten Sequenzen stellen den Körper als eine Stadt dar. Blutzellen verteidigen die Stadt. Durch die Impfung wird der Körper angeregt, Waffen und Munition anzuhäufen, um die den Körper zu verteidigen, wenn Keime angreifen.
Regie: Jack King
Animation: Paul Allen, Hal King, Joshua Meador, Milt Neil, Judge Whitaker
Stimme: Art Gilmore
Darsteller: u.a. Dickie Hall (der kleinste der Jungen). Er spielte in mehreren Hollywood-Filmen mit.
Musik: Charles Wolcott

Besonderes: Der Film entstand im Auftrag des Coordinator of Inter-American Affairs. Das Büro des Koordinators für interamerikanische Angelegenheiten war eine US-Regierungsinstitution, die in Lateinamerika den Einfluss u.a. Deutschlands verhindern wollte./

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28.08. Lehrfilm/ Propagandafilm
Reason and Emotion

Dauer: 8 Minuten
Story: Erst ein Kleinkind, dann ein Erwachsener zeigen, was Emotionen sind und wie sie das Leben bestimmen. Dann wird erklärt, wie Hitler bei seinen Reden mit Emotionen arbeitet, wie er spricht und was er so bei Zuhörern auslöst. Hitlers Reden und Motivationstaktiken werden als manipulativ dargestellt.
Regie: Bill Roberts
Drehbuch: Joe Grant, Dick Huemer
Stimmen: Frank Graham, Sarah Selby, Mary Lennon, Harry E. Lang, Ward Kimball
Musik: Oliver Wallace
Animation: Ollie Johnston, Milt Kahl, Ward Kimball, Fred Moore, Bill Tytla

Besonderes: Der Film wurde 1943 für den Oscar als bester animierter Kurzfilm nominiert./

Ansehen auf:
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15.10. Figaro & Cleo
Figaro and Cleo

Dauer: 8.22 Minuten
Story: Figaro denkt sich immer neues aus, um Cleo, den Fisch, zu fressen. Dabei landet er kopfüber im Glas und ertrinkt fast. Daraufhin schließt er Freundschaft mit dem Fisch.
Regie: Jack Kinney
Stimmen: Clarence Nash, Lillian Randolph
Musik: Leigh Harline, Paul Smith

Besonderes: Figaro tritt auch in Pinocchio und mehren Micky-Filmen auf. Hier ist sie Minnies Haustier sowie in All together.

Ansehen auf:
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05.11. Donald Duck/ Armeethema
The Old Army Game

Dauer: 7 Minuten

Story: Donald ist Soldat. Als er nachts heimlich die Kaserne verlassen hat, wird er vom Vorgesetzten Kater Karlo bei der Rückkehr erwischt. Er jagt Donald. Der fällt in ein Loch. Es sieht aus, als ob Donald den Unterleib verloren hat.

Karlo ist entsetzt, weint deswegen. Dann entdeckt er, dass Donald gesund ist. Karlo jagt nun Donald auf der Straße. Bei dem Schild National Speed ​​Limit: 35 mi wechseln sie in Zeitlupentempo.

Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks, Jack Hannah
Stimmen: Clarence Nash, Billy Bletcher
Musik: Paul Smith

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05.11. Lehrfilm/ Aufklärungsfilm
The Winged Scourage

Dauer: 9.45 Minuten
Story: Zu Beginn wird erzählt, wie Malaria entsteht. Dann wird der Krankheitsverlauf von der Infektion an gezeigt. Nun kommen die 7 Zwerge. Sie zeigen, was man machen kann: Gras mähen, Fliegengitter anbringen etc. Am Ende können sie beruhigt schlafen
Regie: Walt Disney, Bill Roberts
Animation: Milt Kahl, Frank Thomas
Erzähler: Art Baker

Besonderes: Der Film wurde im Auftrag des Offices of Inter-American Affairs produziert./
Er wurde hauptsächlich in Lateinamerika aufgeführt./

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26.11. Donald Duck/ Armeethema
Home Defense

Dauer: 8 Minuten
Story: Donald und seine Neffen sind zivile Flugzeugbeobachter und haben ein Horchgerät. Tick, Trick und Track täuschen, um Donald zu ärgern, einen Luftangriff vor. Donald jagt sie weg und schläft ein. Eine Biene fliegt zum Mikro. Donald meint, dies sei ein Flugzeugangriff, alarmiert seine Neffen. Die Kanone wird ausgerichtet. Doch sie ist auf die Biene im Horchgerät ausgerichtet.
Regie: Jack King
Drehbuch: Carl Barks, Jack Hannah
Stimmen: Clarence Nash
Musik: Paul Smith
Animation: Paul Allen, Bill Justice, Hal King, Dick Lundy, Charles August Nichols, Harvey Toombs

Ansehen auf:
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18.12. Cartoon
Chicken Little

Dauer: 8 Minuten

Story: Der Fuchs Foxy Loxy kommt zu einer Hühnerfarm. Er will alle Hühner fressen. In einem Psychologiebuch liest er, dass man am besten die ganze Herde in Hysterie versetzt. Der beste Weg, die ganze Herde zu manipulieren, bestehe darin, mit „den am wenigsten Intelligenten“ zu beginnen.

Bald identifiziert er Chicken Little als solchen. Er erzählt ihm, der Himmel falle herab, alle sollen flüchten. Doch dieser Alarmruf von Little Chicken, der das glaubt, wird vom Hahn als Unfug abgetan.

Der Fuchs liest als nächsten Tipp: Man solle das Vertrauen der Massen in ihre Führer untergraben. Also verbreitet er Unwahrheiten über den Hahn, die Hühner glauben das. Gleichzeitig lässt er Little Chicken als neuen Anführer auftreten.

Wieder erzählt er, der Himmel falle runter. Alle fragen Little Chicken, was zu tun sei. Er befolgt den Rat des Fuchses, die Hühner sollen in eine Höhle flüchten. Das tun sie. Der Fuchs schließ den Eingang und frisst alle.

Regie: Clyde Geronimi
Stimmen: Frank Graham, Clarence Nash, Florence Gill
Erzähler: Frank Graham
Musik: Oliver Wallace
Animation: Ollie Johnston, Milt Kahl, Norman Tate, Ward Kimball, John Lounsbery, Edwin Aardal, George Rowley, Andy Engman

Besonderes: Der Film basierte auf dem Volksmärchen „ Henny Penny “, in den USA als „Chicken Little“ bekannt. In nordischen Ländern, England und Schottland bekannt. Titel „Das kleine Huhn Kluk und seine Gefährten“./
Die Geschichte zeigt die Übel der Massenhysterie./
Angeblich wurde in einer Version nach 1945 der Titel des Buchs von  Hitlers Mein Kampf in Das allgemeine Buch Psychologie geändert.

Ansehen auf:
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