Drehorte MORDEN IM NORDEN

Die Vorabend-Krimiserie "Morden im Norden" wird seit Februar 2012 im Ersten gesendet. Die Handlung spielt in Lübeck, doch die Drehorte liegen in Hamburg und in etlichen Orten um Hamburg. Bildrechte: ARD/ Marion von der Mehden, Fotograf:ARD Das Erste

Die Polizeiwache der Serie ist fiktiv. Sie liegt auch nicht in Lübeck, sondern in Hamburg. Man findet sie im Stadtteil Hamburg-Hamm und zwar am Am Hammer Deich an der Bille. Bei den Dreharbeiten steht „Polizei Lübeck“ über der durchsichtigen Tür. In den ersten Folgen war der Drehort Präsidium in Hamburg-Eilbek. Gezeigt wurde die Fassade eines ehemaligen Krankenhauses. Dann war als Polizeipräsidium ein Haus an der Friedrichberger Straße in Hamburg zu sehen.

Seit 2013 befindet sich das Polizeikommissariat am Hammer Deich in Hamburg. Das ist ein dreistöckiges Bürogebäude. Unter anderem ist hier eine it-Firma und die Filmproduktionsfirma untergebracht. In der unteren Etage werden auch die Innenaufnahmen der Polizeiwache gedreht. Hier ist das Vernehmungszimmer, der Flur, die Wache und auch das Büro der Staatsanwältin. Gedreht wird auch im Innenhof des Bürokomplexes. Hier werden die Szenen, die vor dem Polizeigebäude spielen, aufgenommen.

Das Gebäude liegt an der Bille. Auf der Rückseite ist ein Bootssteg und dort liegt auch das Boot der Wasserschutzpolizei. Was man hier natürlich nicht sieht, sind die Türme der Lübecker Kirchen. Die nämlich werden in die Filmaufnahmen eingeblendet.

Übrigens: In direkter Nachbarschaft liegt der Billwerder Neue Deich. Hier ist das Gelände der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein. Im Haus mit der Nummer 28 befindet sich  die „Polizeistation Norderney“. Sie ist der Drehort für den TATORT, wenn Wotan Wilke Möhring und Franziska Weisz auf Norderney ermitteln.

Drehorte in Lübeck bei „Morden im Norden“

Aufnahmen aus Lübeck sind oft zu sehen, obwohl dort wenige Spiel-Szenen gedreht werden. Oft zu sehen ist das Holstentor, das Gängeviertel, die Ober- und Untertrave, der Lübecker Hafen, der Lübecker Marktplatz, Luftbildaufnahmen der Lübecker Altstadt, der Lübecker Jachthafen und der Strand Travemünde. Die Hafenaufnahmen werden oft im Hafengebiet an der Trave gedreht.

„Das Kommissariat ist zwar in Lübeck angesiedelt, aber unsere Fälle spielen in der gesamten Region zwischen Nord- und Ostsee“, heißt es bei der Produktionsfirma. Von daher wird auch an verschiedenen Orten an der Ostsee gedreht. Oft ist der Drehort in einer anderen Stadt, die Handlung ist dann im Film aber in Lübeck angesiedelt.

Wenn in der Szene eine Justizvollzugsanstalt gezeigt wird, ist das die JVA in Hamburg-Fuhlsbüttel (Santa Fu).

Das Haus von Kommissar Kiesewetter

2012/13 wurde im Ort Brodten (ca 200 Einwohner) gedreht. Das Dorf ist der nördlichste und einer der kleinsten Stadtbezirke von Lübeck und gehört zum Stadtteil Lübeck-Travemünde. Hier wohnte Kommissar Kiesewetter z.B. in der Folge „Ein Fall mit Überlänge“. Das Haus mit der Film-Aufschrift „Seeblick“ steht an einer Abbruchkante. In Wirklichkeit steht dort das  „Jugendhaus Seeblick„. Das gehört der „SJD-Die Falken“. Der Drehort ist ein Heim der Organisation für Jugendfreizeiten, gelegen am Brodtener Steilufer zwischen Lübeck-Travemünde und Niendorf.

Drehorte in Geesthacht, Kirchsteinbek, Reinbeck, Immenbeck, Basthorn

2019 deckten die Kommissare von „Morden im Norden“ einen Mordfall in Geesthacht auf. Drehort war das Thekla-Haus, das älteste Gebäude der Lungenheilanstalt Edmundsthal-Siemerswalde (seit 1963 Stiftung Hamburgisches Krankenhaus Edmundsthal-Siemerswalde). Im Film war das Thekla-Haus ein Seniorenheim.

Das Dorf gehört zu Billstedt, dem östlichste Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte. Drehort war hier im August 2020 der Steinbeker Marktplatz, der für die Dreharbeiten zum ZOB Lübeck wurde.

Der 30 000 Einwohner Ort Reinbek liegt in der südlichen Geest Schleswig-Holsteins im Kreis Stormarn. Im August 2020 wurden Actionszenen in Reinbek gedreht. Der Drehort war auf der K26 (OherStraße/Große Straße) zwischen den Ortsteilen Schönningstedt und Ohe.

Immenbeck ist ein südöstlich gelegener Ortsteil von Buxtehude. 2019 fanden hier Dreharbeiten zur 16. Folge der 7. Staffel von „Morden im Norden“ (Folge „Ausgesetzt“) statt. Drehort war an der K73 zwischen Immenbeck und Moisburg.

Basthorn liegt im Kreis Stormarn zwischen Lübeck und Hamburg. Drehort war hier im Juni 2019 in der 7. Staffel das 600 Hektar groß Anwesen Gut Basthorn. Hier spürten die Kommissare einen Täter in einer Jagdhütte auf.

Ebenfalls 2019 waren „Morden im Norden“-Drehorte der 7. Staffel das Störtebeker-Haus (ein Bürogebäude im Hamburger Stadtteil Hammerbrook), eine Werft in Allermöhe (ein Yachthafen) und die Asklepios Klinik Altona.

Drehorte im Museumsdorf Seppensen, in Wedel & Travemünde

2016 wurde im Museumsdorf in Buchholz-Seppensen gedreht. In dem 2012 gegründeten Museum stehen um einen zentralen Dorfplatz vier Fachwerkhäuser, ein Backsteinhaus und ein Bienenstand. Eines der Fachwerkhäuser mit Reetdach ist das Sniers Hus. Das Haus war Drehort für die Folge „Kirche“. In „Morden im Norden“ wohnte eine Sekte in dem Drehort.

Die Stadt Wedel liegt westlich von Hamburg. Hier liegt das Theaterschiff „Batavia“. Das zu einem Theater umgebautes Schiff am Brooksdamm war 2016 Drehort von „Morden im Norden“. Hier gibt es natürlich einen Mord. In der Serie (Folge Aschenputtel) heißt das Schiff „Lübecker Perle“ und liegt in Lübeck.

2013 war Travemünde Drehort von „Morden im Norden“. Die Szenen der Folge „Fatale Begegnung“ spielen zwar in Lübeck, doch Drehort waren das Maritim Strandhotel Travemünde und die Strandpromenade. Die Kameras standen auch auf der Aussichtsgalerie des Alten Leuchtturms und im Hotel im Pub und an der Rezeption.

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