1933: Disney bringt „Die drei kleinen Schweinchen“ ins Kino

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Walt Disney bringt 1933 „Die drei kleinen Schweinchen“ und den bösen Wolf auf die Leinwand und Micky Maus wird für einen Oscar nominiert. Überhaupt dominieren die Geschichten von Micky Maus das Geschehen im Studio.

07.01. Mickey Mouse
Building a Building (Micky, der Bauarbeiter)

Dauer: 7 Minuten
Story: Micky arbeitet auf einer Baustelle mit einem Bagger. Minnie und Pluto kommen, sie verkauft Lunchpakete. Vorarbeiter ist Kater Karlo. Erst stiehlt er Mickys Lunchpaket, dann entführt er Minnie. Mickey jagt Karlo und befreit Minnie.
Animation: Johnny Cannon, Les Clark, Frenchy Detremaudan, Clyde Geronimi, Dick Lundy, Tom Palmer, Ben Sharpsteen
Regie: David Hand
Stimmen: Pinto Colvig, Walt Disney, Marcellite Garner
Musik: Frank Churchill

Besonderes: Remake von Oswald the Lucky Rabbit „Sky Scrappers“./
David Hands erster Regiearbeit./
Der Film war für einen Oscar nominiert./

Ansehen auf:
Disney+

 

20.01. Mickey Mouse
The Mad Doctor

Dauer: 7 Minuten
Story: Ein verrückter Wissenschaftler entführt Pluto, um an ihm Experimente durchzuführen. Micky befreit Pluto. Dann wacht er auf. Es war nur ein Alptraum.
Animation: Art Babbitt, Les Clark, Ben Sharpsteen
Regie: David Hand
Stimmen: Walt Disney, Allan Watson, Pinto Colvig
Musik: Bert Lewis

Besonderes: Einige Theater weigerten sich, den Film zu zeigen. Er sei zu gruselig für Kinder. Auch in Großbritannien und Deutschland war er verboten./
Vermutlich soll der Film eine Parodie auf Frankenstein und das Horrorgenre sein./
Der ursprüngliche Titel lautete The Mysterious Castle.

Neue Mitarbeiter:
Arthur Harold Babitsky (1907-1992), Animationsregisseur und Animator, erhielt über 80 Auszeichnungen, entwickelte die Figur des Goofy. Er arbeitete an Filmen wie Schneewittchen und die sieben Zwerge (Königin), Pinocchio (Geppetto) , Fantasia und Dumbo (Storch).

Er heiratete Marjorie Belcher, das Tanzmodell, dessen Tanzvorführung den Animatoren als Tanzvorlage für die Rolle von Schneewittchen diente. Disney-Legende

Ansehen auf:
youtube


© Walt Disney Pictures

Dailymotion
Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.

© Walt Disney Pictures

 

18.02. Mickey Mouse
Mickey’s Pal Pluto

Dauer: 7.07 Minuten
Story: Micky und Minnie finden ein paar Kätzchen. Pluto ist eifersüchtig. Engel und Teufel in seinem Gewissen arbeiten gegeneinander. Als die Katzen in einen Brunnen fallen, werden sie von Pluto und seinem Engel gerettet.
Regie: Burt Gillett
Stimmen: Walt Disney, Marcellite Garner, Pinto Colvig, Don Brodie
Musik: Frank Churchill

Besonderes: Zum ersten Mal treten Plutos Teufel- und Engelseite auf.

Ansehen auf:
Dailymotion
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11.03. Silly Symphonies
Birds in the Spring

Dauer: 7 Minuten
Story: Vogeljunge in der Natur. Sie lernen Futter suchen und fliegen. Eines kämpft gegen eine Schlange. Die Eltern retten es.
Regie: David Hand
Stimmen: Purv Pullen, Clarence Nash, Marion Darlington, Dorothy
Musik: Frank Churchill, Bert Lewis

Ansehen auf:
Dailymotion
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© Walt Disney Pictures

 

18.03. Mickey Mouse
Mickey’s Mellerdrammer

Dauer: 8 Minuten
Story: Micky und Freunde spielen Theater in einer Scheune. Es ist eine Interpretation der Tom-Show, die es im 19. Jahrhundert gab. Diese Shows inszenierten das Theaterstück Onkel Toms Hütte. Die Aufführung allerdings misslingt.
Regie: Wilfred Jackson
Stimmen: Pinto Colvig, Walt Disney, Marcellite Garner, Billy Bletcher
Musik: Frank Churchill

Besonderes: Walt Disney hat sich später von diesem Film distanziert

Ansehen auf:
youtube
© Walt Disney Pictures

Dailymotion
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08.04. Mickey Mouse
Ye Olden Days (Prinzessin Minnie)

Dauer: 8.19 Minuten
Story. Im Mittelalter ist Minnie eine Prinzessin. Ihr Vater, König Karlo, will, dass sie den reichen Goofy heiratet. Minnesänger Micky will ihr helfen. In einem Duell besiegt er Goofy.
Regie: Burt Gillett
Animation: Johnny Cannon
Musik: Frank Churchill
Stimmen: Walt Disney, Marcellite Garner, Pinto Colvig, Allan Watson

Ansehen auf:
Disney+

youtube

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08.04. Silly Symphonies
Father Noah’s Ark

Dauer: 8 Minuten
Story: Noah baut die Arche, lädt die Tiere rein und schwimmt damit auf den Fluten bis der Regen aufhört.
Animation: Chuck Couch, Paul Fennell, Harry Reeves
Regie: Wilfred Jackson
Stimmen: Allan Watson, J. Delos Jewkes, Lucille La Verne, Walt Disney, The Rhythmettes 
Musik: Leigh Harline

Besonderes:
The Rhythmettes waren ein Gesangstrio, das öfter für Disney-Filme sang. Später sagen sie auch im Film Der Zauberer von Oz

Ansehen auf:
youtube


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13.5. Mickey Mouse
The Mail Pilot

Dauer: 7.26 Minuten
Story: Micky ist Postflieger und transportiert eine Geldtruhe. Kater Karlo greift ihn mit einem Flugzeug voller Waffen an.
Animation: Johnny Cannon, Les Clark
Regie: Dave Hand
Musik: Bert Lewis

Ansehen auf:
youtube
© Walt Disney Pictures

Die drei kleinen Schweinchen werden erfolgreich

27.05. Silly Symphonies
Three Little Pigs (Die drei kleinen Schweinchen)

Dauer: 8 Minuten

Story: Drei Schweinchen bauen eigene Häuser: Schweinchen Pfeifer ein Haus aus Stroh und spielt anschließend Flöte. Schweinchen Fiedler baut ein Holzhaus, dann spielt er Geige, Schweinchen Schlau baut sein Haus aus Stein und hat vor lauter Arbeit keine Zeit zum Musikmachen. Er warnt die anderen vor dem Wolf. Sie glauben ihm nicht. Der Wolf kommt und pustet die Häuser der ersten beiden weg. Nur am Steinbau von Schlau scheitert er.

Regie: Burt Gillett
Animation: Fred Moore, Jack King, Dick Lundy, Norm Ferguson, Art Babbitt
Musik: Carl Stalling, Frank Churchill (Liedtext)
Stimmen: Schweinchen Schlau – Pinto Colvig, Großer böser Wolf – Billy Bletcher, Fiedler – Mary Moder, Pfeifer – Dorothy Compton

Besonderes: Die drei kleinen Schweinchen gewann 1934 den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“./
Der Titel Who’s Afraid of the Big Bad Wolf?, den Frank Churchill für den Film geschrieben hatte, wurde ein Hit.

Neue Mitarbeiter:
Robert Fred Moore (1911- 1952). Zu den Arbeiten des Animators gehören The Three Little Pigs, bei dem er der Hauptanimator war; Animationsbetreuung der Zwerge in Schneewittchen und die sieben Zwerge ; Pinocchio (die gesamte Billardszene und bis zur Hälfte seiner Verwandlung in einen Esel); und Timothy die Maus in Dumbo. Moore animierte einige Szenen mit den Mäusen aus „Aschenputtel“; einige Szenen mit den Austern sowie einige der späteren Szenen mit dem weißen Kaninchen in „Alice im Wunderland“ und spielte für Peter Pan die Meerjungfrauen in der Meerjungfrauen-Lagune.

Moores Zeichnungen und sein Designstil sind zum Inbegriff der Gründungsjahre des Studios zwischen Ub Iwerks ‘ Weggang im Jahr 1930 und dem Aufstieg der „ Nine Old Men “ geworden.

Ansehen auf:
Disney+

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17.06. Mickey Mouse
Mickey’s Mechanical Man

Dauer: 6.52 Minuten
Story: Für einen Boxkampf gegen Gorilla Beppo baut Micky einen Roboter. Der wird aggressiv, wenn Minnie eine Hupe erklingen lässt. Beim Boxkampf droht der Roboter zu verlieren. Da hupt Minnie und der Roboter gewinnt.
Animation: Johnny Cannon, Chuck Couch
Regie: Wilfred Jackson
Musik: Leigh Harline
Stimmen: Walt Disney, Marcellite Garner. Mechanischer Mann – Billy Bletcher, Kongo Killer, der Gorilla – Nickson Bortamè

Ansehen auf:
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01.07. Mickey Mouse
Mickey’s Gala Premier

Dauer: 7 Minuten

Story: Mickys neuer Film hat im Grauman’s Chinese Theatre in Hollywood Premiere. Die Hollywood-Stars fahren als Gäste vor: u.a Laurel und Hardy, die Marx-Brothers, Maurice Chevalier, Jean Harlow, Joan Crawford, Harold Lloyd, Clark Gable, Edward G. Robinson, Charlie Chaplin, Buster Keaton, Mae West.

Dann kommen Micky und Freunde. Drinnen tanzen u.a. Gloria Swanson, Bela Lugosi, Boris Karloff, Douglas Fairbanks. Am Ende der Premiere küsst Greta Garbo Micky. Zu sehen ist auch Walt Disney (vierter rechts in der Szene, in der die anderen Schauspieler zurückschrecken, weil Garbo die Bühne betritt).

Regie: Burt Gillett
Musik: Frank Churchill
Animation: Ed Love

Besonderes: Der Film im Film „Gallopin‘ Romance“ wurde extra für Mickey’s Gala Premier hergestellt.

Neue Mitarbeiter:
Edward H. Love (1910-1996), animierte oft Goofy und Pluto. Er verließ 1941 nach dem Streik der Disney-Animatoren das Studio

Ansehen auf:
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29.07. Silly Symphonies
Old King Cole

Dauer: 7.15 Minuten

Story: Das Buch „Old King Cole“ klappt auf und das Schloss des Königs Cole klappt auf. Andere Kinderbücher machen dasselbe, und mehrere Charaktere verlassen ihre Häuser und gehen zur Party des alten King Cole. Dort haben alle Charaktere einen kleinen Gesangs- und Tanzauftritt. Mit dabei u.a. Der Rattenfänger von Hameln, Rotkäppchen und der große böse Wolf, Goldlöckchen und die drei Bären, die Herzkönigin,

Regie: David Hand
Stimmen: King Cole-Allan Watson, Mädchentrio -The Rhythmettes, Beatrice Hagen und Dorothy Compton, Marcellite Garner, Mildred Dixon
Musik: Frank Churchill, Bert Lewis

Ansehen auf:
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19.08. Silly Symphonies
Lullaby Land

Dauer: 7.22 Minuten
Story: Ein schläfriges Kleinkind und sein Stoffwelpe besuchen das Lullaby Land, gefüllt mit allem, was ein Baby braucht. Ein Traumland. Es findet eine Kiste voller Streichhölzer. Dabei zündet es eines an und es entstehen einige Flammen. Dann kommt der Boogey-Men. Das Kind flüchtet. Dann kommt der Sandmann.
Regie: Wilfred Jackson
Animation: Dick Huemer, Leonard Sebring
Musik: Frank Churchill, Leigh Harline
Stimmen: The Rhythmettes (Girl trio); The Three Rhythm Kings (Bogey Men); George Gramlich (Sandman), Pinto Colvig

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02.09. Mickey Mouse
Puppy Love

Dauer: 8.21 Minuten

Story: Micky und Pluto besuchen Minnie und ihren Hund Trixie. Pluto will Minnie beeindrucken und klaut die Mickys Schachtel Pralinen, die für Minnie gedacht war. Trixie isst alles auf. Pluto erschrickt und packt einen Knochen in die Schachtel. Minnie öffnet nun ihre Pralinenschachtel. Darin ist aber nur der Knochen. Es entsteht Streit, Micky fliegt raus. Erst als Trixie Minnie eine übrig gebliebene Praline bringt, erkennt sie das Missverständnis.

Animation: Pauly Allen, Johnny Cannon
Regie: Wilfred Jackson
Stimmen: Walt Disney, Marcellite Garner, Pinto Colvig
Musik: Frank Churchill

Ansehen auf:
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16.09. Silly Symphonies
The Pied Piper

Dauer: 7.30 Minuten
Story: Eine Rattenplage in der Stadt Hameln. Ein Rattenfänger bietet dem Stadtrat seine Hilfe an. Sie beauftragen den Rattenfänger und der führt die Ratten mit seinem Flötenspiel aus der Stadt. Als der Stadtrat ihn nicht wie versprochen bezahlen will, führt er mit seinem Flötenspiel die Kinder aus der Stadt. Sie verschwinden in einem Berg.
Regie: Wilfred Jackson
Stimmen: George Gramlich, Allan Watson, Marion Darlington
Musik: Leigh Harline

Besonderes: Basiert auf „Der Rattenfängers von Hameln“.

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30.09. Mickey Mouse
The Steeplechase

Dauer: 6 Minuten
Story: Mickey ist Jockey. Vor dem Rennen stellt er fest, dass sein Pferd betrunken ist. Zwei Stallburschen ziehen ein Pferdekostüm an und nehmen als Pferd am Rennen teil. Dank eines Hornissenstichs gewinnt Micky.
Animation: u.a. Dick Huemer
Regie: Burt Gillett
Stimmen: Walt Disney, Marcellite Garner, Pinto Colvig
Musik: Frank Churchill

Neue Mitarbeiter:
Dick Huemer (1898-1979), kam im April 1933 zu Disney. Er arbeitet an Kurzfilmen. Bei zwei Filmen führte er Regie. Verlässt 1948 Disney.

Ansehen auf:
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© Walt Disney Pictures

 

28.10. Mickey Mouse
The Pet Store

Dauer: 7.21
Story: Micky ist Aushilfe in einer Tierhandlung. Beppo, ein Filmaffe, sorgt für Chaos. Er verwandelt sich in Stan Laurel und dann in King Kong. Er entführt Minnie auf einen „Wolkenkratzer“ aus Schachteln. Die restlichen Tiere besiegen Beppo.
Regie: Wilfred Jackson
Stimmen: Walt Disney, Marcellite Garner
Musik: Leigh Harline

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25.11. Mickey Mouse
Giantland

Dauer: 8 Minuten
Story: Micky erzählt seinen Neffen, wie er eine Bohnenstange hochkletterte und in das Haus des Riesen eindrang, der dann auch kam. Micky kämpft gegen den Riesen.
Regie: Burt Gillett
Animation: Johnny Cannon, Les Clark, Frenchy de Tremaudan, Gerry Geronomi
Musik: Frank Churchill
Stimmen: Walt Disney (Micky), Marcellite Garner (Neffen)

Besonderes: Nach dem Märchen „Jack und die Bohnenranke“./

Ansehen auf:
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© Walt Disney Pictures

 

09.12. Silly Symphonies
The Night Before Christmas

Dauer: 8 Minuten
Story: Der Weihnachtsmann besucht eine Familie und verteilt heimlich die Geschenke.
Regie: Wilfred Jackson
Musik: Leigh Harline
Animation: Dick Huemer

Besonderes: Vorbild ist Clement Clarke Moores Gedicht „A Visit from St. Nicholas“ von 1823./
Donald Novis singt neben Stille Nacht auch einige andere Weihnachtsklassiker./
Micky ist als Spielzeug auf einem Roller zu sehen.

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