1938: Disney erhält den Oscar für „Ferdinand, der Stier“

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1938 erhielt Walt Disney einen weiteren Oscar, nämlich für Ferdinand, der Stier. Disneys Cartoon-Figuren wurden immer beliebter. Donald bekam Zuwachs. Seine Neffen Tick, Trick und Track stießen erstmals dazu. Und die Silly Symphonies liefen auch in diesem Jahr weiter.

11.02. Donald Duck
Self Control

Dauer: 8.30 Minuten
Story: Donald will sein Temperament unter Kontrolle bringen. Ein Onkel Smiley im Radio rät, wenn man sich ärgert, bis 10 zählen. Eine Fliege, eine Raupe, eine  Henne und ein Specht machen es Donald schwer.
Regie: Jack King
Musik: Oliver Wallace
Stimmen: Clarence Nash (Donald), Otis Harlan (Onkel Smiley), Florence Gill (Henne), Charles Carol (Radiosprecher)

Ansehen auf:
youtube
© Walt Disney Pictures

Eine Version ist unter o.g. Titel auch auf der Plattform Dailymotion zu sehen.

© Walt Disney Pictures

 

25.02. Mickey, Donald & Goofy
Boat Builders (Die Bootsbauer)

Dauer: 7 Minuten
Story: Micky, Donald und Goofy bauen ein Boot. Doch bei der Schiffstaufe fällt es auseinander.
Regie: Ben Sharpsteen
Animation: Louie Schmitt, Charles „Chuck“ Couch, Eddie Strickland, Giles (Frenchy) de Trémaudan, Clyde Geronimi, Don Patterson, Paul Satterfield, Archie Robin
Musik: Leigh Harline, Oliver Wallace
Stimmen: Walt Disney, Clarence Nash, Pinto Colvig, Marcellite Garner

Ansehen bei:
Disney+

 

10.03. Donald Duck
Donald’s Better Self

Dauer: 8.25 Minuten
Story: Donald als Schüler. Engel und Teufel erscheinen. Er soll zur Schule, sagt der Engel. Er soll lieber angeln gehen, rät der Teufel. Der Teufel verführt ihn zum Angeln und dann zum Rauchen. Doch dann kommt der Engel zurück. Es gibt einen Kampf.
Regie: Jack King
Animation: Chuck Couch, Jack Hannah, Ed Love, Don Towsley, Paul Allen, Bernard „Berny“ Wolf
Musik: Oliver Wallace
Stimmen: Clarence Nash, Thelma Boardman, Don Brodie

Besonderes: Die Story ist von Carl Barks, Harry Reeves, Tom Armstrong

Ansehen auf:
Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.
© Walt Disney Pictures

 

01.04. Silly Symphonies
Moth and the Flame

Dauer: 8 Minuten
Story: Ein Mottenpärchen im „Ye Olde Costume Shop“. Während er sich mit Essen beschäftigt, tänzelt sie um eine Flamme. Die Flamme verfolgt sie. Auf der Flucht gerät sie in ein Spinnennetz. Er versucht, die Flamme zu löschen. Es klappt erst, nachdem er die anderen Motten als Feuerwehr zur Hilfe ruft.
Regie: Burt Gillett
Musik: Albert Hay Malotte
Animation: Ed Love

Ansehen auf:
youtube


© Walt Disney Pictures

Der erste Auftritt von Disneys Tick, Trick und Track

17.04. Donald Duck
Donald’s Nephews (Kurzbesuch bei Onkel Donald)

Dauer 6 Minuten
Story: Huey, Dewey, Louie (Tick, Trick und Track) besuchen das erste Mal ihren Onkel. Donald liest sich laufend Tipps über Kindererziehung aus einem Buch („Modern Child Training“) durch. Doch die 3 spielen ihm einen Streich nach dem anderen. Als sie wegfahren, zerreißt Donald wütend das Buch.
Regie: Jack King
Stimmen: Clarence Nash (Donald Duck, Huey, Dewey und Louie)
Musik: Oliver Wallace

Besonderes: Der erste Auftritt von Huey, Dewey und Louie (sie sind die Söhne von Donalds Schwester Dumbella; eigentlich: Della Duck) in einem Zeichentrickfilm. Die Idee für die 3 Neffen stammt von Comicstrip-Zeichner Al Taliaferro.

Ansehen auf:
Disney+

 

06.05. Mickey, Donald & Goofy
Mickey’s Trailer (Mickys Wohnwagen)

Dauer: 7.42 Minuten
Story: Micky, Donald und Goofy machen eine Reise mit dem Wohnwagen. Als es Frühstück gibt, verlässt Goofy den Sitz des fahrenden Gespanns. Der Wagen fährt führerlos auf eine gesperrte Straße. Dann geht es bergab.
Regie: Ben Sharpsteen
Animation: Ed Love, Louie Schmitt, Johnny Cannon, Don Patterson, Clyde Geronimi, Tom Palmer, Frenchy de Trémaudan, Cy Young.
Musik: Oliver Wallace
Stimmen: Walt Disney, Clarence Nash, Pinto Colvig

Besonderes: Pinto Colvig verließ Disney während der Produktion des Films. Richard Edwards spricht daher die fehlenden Zeilen.

Ansehen auf:
Disney+

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© Walt Disney Pictures

 

27.05. Silly Symphonies
Wynken, Blynken and Nod (Das Zauberschiff)

Dauer: 8 Minuten
Story: 3 kleine Kinder segeln in einem Segelboot durch das Weltall. Man angelt und trifft auf Meteoriten. Am Ende liegt der Junge wieder in seinem Bett. Er hat alles geträumt.
Regie: Graham Heid
Musik: Leigh Harline

Besonderes: Vorlage des Films ist das gleichnamige Gedicht von Eugene Field.

Ansehen auf:
Disney+

 

17.06. Donald & Goofy
Polar Trappers

Dauer: 8.20 Minuten
Story: Donald und Goofy am Südpol. Goofy wird von einem Walross geärgert, Donald versucht, einen Pinguin zu fangen. Als er eine ganze Herde Pinguine abführt, wird er von einer Lawine getroffen.
Regie: Ben Sharpsteen
Animation: Arthur Babbitt, Al Eugster, Winfield ‚Vin‘ Hoskins, Ed Love, Woolie Reitherman, Shamus Culhane, Bob Wickersham, Stan Quackenbush, Cornett Wood
Stimmen: Pinto Colvig (Goofy), Clarence Nash
Musik: Paul J. Smith

Besonderes: Der erste Film, in dem Donald und Goofy ohne Micky auftreten./
Pinguine gibt es nur am Südpol, Walrosse am Nordpol./

Ansehen auf:
Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.
© Walt Disney Pictures

 

08.07. Donald Duck
Good Scouts

Dauer: 8 Minuten
Story: Donald, Tick, Trick und Track sind im Yellowstone-Nationalpark. Donald ist Scoutmaster. Weil sie ihn ärgern, will Donald seine Neffen hereinlegen. Er spielt den Verletzten. Sie verbinden ihn, er sieht nichts mehr, fällt in ein Honigglas. Ein Grizzly kommt und jagt Donald. Der bleibt in einem Geysir stecken. Die Neffen versuchen, ihn zu retten.
Regie: Jack King
Stimme: Clarence Nash
Musik: Oliver Wallace
Animation: Paul Allen, Al Eugster, Frank Follmer, Jack Hannah, Ed Love

Besonderes: Der Film war 1939 für einen Oscar als bester animierter Kurzfilm nominiert./
Gegenüber ihrem ersten Film sind die Neffen gereift. Sie sind jetzt Mitglied der Good Scouts. Das war eine Idee von Carl Barks.

Ansehen auf:
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29.07. Donald & Goofy
The Fox Hunt

Dauer: 8 Minuten
Story: Eine Fuchsjagd. Donald führt die Bluthunde, Goofy reitet in der Jägergruppe. Donald fängt anstatt des Fuchses ein Stinktier. Alle rennen weg.
Regie: Ben Sharpsteen
Stimmen: Clarence Nash, Pinto Colvig, Florence Gill (Henriette), Walt Disney
Musik: Paul J. Smith
Animation: Clyde Geronimi

Besonderes: Gastauftritte von Micky, Minnie, Rudi Ross und Clara Cluck (Henriette)./
Der Arbeitstitel lautete „Master of the Hounds“./
Der Film ist ein Remake des Oswald-Cartoons The Fox Chase von 1928./

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19.08. Mickey, Donald & Goofy
The Whalers

Dauer: 8 Minuten
Story: Micky, Donald und Goofy sind auf einem Walfangboot. Vieles läuft schief. Dann wird Goofy von einem Wal verschluckt und der Wal rammt das Schiff. Am Ende sitzen die 3 auf einem Rettungsfloß.
Regie: David Hand, Dick Huemer
Stimmen: Clarence Nash, Pinto Colvig (Goofy)
Musik: Albert Hay Malotte
Animation: Art Babbitt, Preston Blair, Al Eugster, Eric Larson, Robert Leffingwell, Ed Love, Joshua Meador, Lee Morehouse, Frank Oreb, Art Palmer, Don Patterson, Milt Schaffer, Louie Schmitt, Marvin Woodward

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09.09. Mickey Mouse
Mickey’s Parrot

Dauer: 7.23 Minuten
Story: Ein sprechender Papagei fällt von einem Laster und klettert in Micky und Plutos Haus. Im Radio hören beide, dass ein Verbecher ausgebrochen ist. Den sprechenden Papagei im Keller halten sie für den Verbrecher.
Regie: Ben Sharpsteen
Stimmen: Walt Disney, Lee Millar (Pluto), Ernie Stanton (Papagei)
Musik: Leigh Harline, Oliver Wallace
Animation: Frenchy de Trémaudan, Louie Schmittt, Chuck Couch, Eddie Strickland, Clyde Geronimi, Paul Satterfield, Archie Robin, Don Patterson

Ansehen auf:
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29.09. Mickey Mouse
Brave Little Tailor

Dauer: 9 Minuten
Story: Micky ist Schneider. Er soll einen Riesen erlegen, der die Stadt bedroht. Dafür bekomme er seine Tochter, Minnie, verspricht der König dem Schneider, der 7 Fliegen erlegt hat. Beim Kampf mit dem Riesen näht er ihm die Arme fest und gewinnt so den Kampf.
Regie: Bill Roberts
Musik: Albert Hay Malotte
Stimmen: Walt Disney, Marcellite Garner, Eddie Holden, Billy Sheets

Besonderes: Vorlage ist das Märchen „Das tapfere Schneiderlein“ von den Gebrüdern Grimm./
Der Film wurde 1939 für einen Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“ nominiert.

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14.10. Silly Symphonies
Farmyard Symphony

Dauer: 8 Minuten
Story: Der Alltag der Tiere auf einem Bauernhof, untermalt mit klassischer Musik
Regie: Jack Cutting
Animation: Milt Kahl, Eric Larson
Stimmen: Melvin J. Gibby, Beatrice Hagen, Dorothy Lloyd, Lee Millar, Victor Rodman, Lee Sweetland, Max Terhune, Billy Bletcher, Florence Gill, Clarence Nash
Musik: Leigh Harline

Besonderes: Disney experimentierte hier für Fantasia.

Ansehen auf:
Eine Version ist unter o.g. Titel auf der Plattform Dailymotion zu sehen.
© Walt Disney Pictures

 

04.11. Donald Duck
Donald’s Golf Game (Donald spielt Golf)

Dauer: 7.30 Minuten
Story: Donald spielt Golf. Tick, Trick und Track sind seine Caddies. Sie funken Donald mit Scherzartikel-Golfschlägern dazwischen, sperren eine Grille in einen Golfball, der dadurch hüpft, und spielen am Ende ihr Golfspiel, während Donald zuschauen muss.
Regie: Jack King
Animation: Preston Blair, Dick Lundy, Ed Love, Fred Spencer
Stimmen: Clarence Nash
Musik. Oliver Wallace

Ansehen auf:
Disney+

Oscar für Disneys Ferdinand, der Stier

25.11. Special Cartoon
Ferdinand the Bull (Ferdinand, der Stier)

Dauer: 8 Minuten
Story: Das Kalb Ferdinand interessiert sich nicht fürs Kämpfen, sondern riecht lieber an Blumen. Als er zum stattlichen Stier geworden ist, holt man ihn für den Stierkampf. Er wird als „Ferdinand, der Schreckliche“ angekündigt. Doch in der Arena interessieren ihn nur Blumensträuße. Als er das Blumentatoo des Toreros  ableckt, schickt man ihn zurück auf seine Blumenwiese.
Regie: Dick Rickard
Animation: Art Babbitt, Milt Kahl, Ward Kimball, Hamilton Luske
Musik: Albert Hay Malotte, Larry Morey
Erzähler: Don Wilson

Besonderes: Der Film ist eine Verfilmung des Kinderbuchs Ferdinand, der Stier (engl. The Story of Ferdinand) von Munro Leaf und Robert Lawson von 1936./
Der Torero sieht aus wie Walt Disney. Die Matadore sehen wie die Zeichner des Cartoons aus./
Der Film lief außerhalb der Trickfilmreihen, vom Studio angekündigt als „A Special Cartoon“./
Ferdinand, der Stier, gewann 1939 den Oscar in der Kategorie „Bester animierter Kurzfilm“./

Ansehen bei:
Disney+

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© Walt Disney Pictures

09.12. Silly Symphonies
Merbabies (Meer-Babys)

Dauer: 8.34 Minuten
Story: Rothaarige „Merbabys“ werden zu einem Unterwasserzirkus auf dem Meeresboden gerufen, an dem auch Meeresbewohner teilnehmen und der mit einer Parade beginnt. Die Parade erinnert an den Zirkuszug im Film Dumbo. Die marschierenden Elefanten sind hier Tintenfische.
Regie und Produzenten: Walt Disney, Hugh Harman, Rudolf Ising
Animation: Lee Blair, Thomas McKimson, Carl Urbano, Jim Pabian, Pete Burness, Michael Lah, Melvin Shaw, Rollin Hamilton, Frank Smith, Jack Zander
Musik: Scott Bradley
Stimmen: Pinto Colvig, Leone LeDoux

Besonderes: Wegen der Produktion von „Schneewittchen“ lagerte Walt Disney „Merbabies an das Harman-Ising Studio aus.

Ansehen auf:
Disney+

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