Wolfsland – In der Schlinge | Drehorte in Görlitz, Ostritz und Hähnichen

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An Drehorten in Görlitz, Ostritz, Niesky und Hähnichen fanden im Sommer 2023 die Dreharbeiten zu  „Wolfsland – In der Schlinge“, dem 15. Fall der ARD DonnerstagsKrimi-Reihe statt.

„Wolfsland – In der Schlinge“ beschließt die Mafia-Saga vom „dreckigen Dutzend“ mit einem dramatischen Finale.

Neben dem erfahrenen Ermittlerteam Burkhard „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) und Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) stehen in „Wolfsland – In der Schlinge“ Christina Große als Staatsanwältin Anne Konzak, Jan Dose als Spurensicherer Jakob Böhme und Stephan Grossmann als Revierleiter Dr. Grimm vor der Kamera von Timo Moritz.

Die Drehorte von „Wolfsland – In der Schlinge“

Mehrere Drehorte sind wie immer in Görlitz. Die die östlichste Stadt Deutschlands liegt in Sachsen an der Lausitzer Neiße, die seit 1945 die Grenze zu Polen bildet. Die Grenze trennte die östlichen Stadtteile auf der anderen Seite des Flusses ab. Diese Stadtteile bilden die eigenständige polnische Stadt Zgorzelec.

Die historische Altstadt ist gut erhalten. Umgeben ist die Altstadt von Gründerzeitvierteln. Da es über 4000 restaurierten Baudenkmale gibt, wird Görlitz häufig als Filmkulisse genutzt. 

Unter dem Beinamen „Görliwood“ wurden hier etliche Filme gedreht. Unter anderem waren das: „In 80 Tagen um die Welt“,“ Der Vorleser“ mit Kate Winslet, „Inglourious Basterds“ mit Brad Pitt, „Goethe!“, „Der Turm“, „Die Vermessung der Welt“, „Grand Budapest Hotel“, „Die Bücherdiebin“ , „Jeder stirbt für sich allein“ und eben seit 2016 die Serie „Wolfsland“.

Immer wieder als Drehort kommt in „Wolfsland“ eine Backsteinvilla in der Schützenstraße vor. Hier ist im Film das „Polizeirevier“.

Für „Wolfsland – In der Schlinge“ wurde zudem im Görlitzer Stadtpark, in der Innenstadt an der Augustastraße und am Wilhelmsplatz und in der Nikolaistraße in der Altstadt gedreht.

Ein Drehort ist in der Gemeinde Hähnichen, nahe Rothenburg/Oberlausitz, im Landkreises Görlitz. Hier, fast direkt an der Grenze zu Polen, liegt Richtung Nachbarort Stannewisch das Gelände des ehemaligen NVA- Tanklagers, heute eine etwa 30 Hektar große Siedlung mitten im Wald.

Von 1960 bis 1990 befand sich hier ein zentrales Tanklager der Nationalen Volksarmee der DDR. Nach 1990 wurden hier Restbestände der NVA zum Weiterverkauf eingelagert. Das Gelände wurde kurze Zeit später an eine Gebäudevermietung verkauft und ein Busunternehmen verlegte seinen Firmensitz hierher.

Inzwischen wird das Gelände gern für Filmaufnahmen angeboten. Szenen für „Wolfsland“ wurden zwischen erhaltenen alten Gebäuden, Bunker, Garagen, Türmen, Tanks und Hallen gedreht. Außerdem gibt es hier übrigens kleine Teiche und Wildtiere.

Weiterer Drehorte sind die 10 000-Einwohnerstadt Niesky nördlich von Görlitz und in der Stadt Ostritz in der Oberlausitz. Ostritz gehört zum LOandkreis Görlitz und liegt im äußeren Osten Sachsens am westlichen Neißeufer, direkt an der Grenze zur polnischen Stadt- und Landgemeinde Bogatynia. In Ostritz standen die Kameras unter anderem auf der Frauenstraße.

Darum geht es in „Wolfsland – In der Schlinge“

In diesem Fall werden die beiden Kommissare Viola Delbrück (Yvonne Catterfeld) und „Butsch“ Schulz (Götz Schubert) mit einem teuflischen Gegner konfrontiert, der alles daransetzt, die Staatsanwältin Anne Konzak (Christina Große) zu diskreditieren, die zarte Liebe zwischen Butsch und Anne zu vernichten und das Vertrauen zwischen Butsch und Viola für immer zu zerstören.

Alles beginnt mit einem Anruf, der Viola Delbrück beim Joggen erreicht. Und der kommt direkt aus der Hölle. So würde Butsch es jedenfalls nennen.

Die Anruferin ist niemand anders als Jenni Meißner alias Brad (Valery Tscheplanowa), langgesuchter Kopf einer Mafia-Bande, dem sogenannten Dreckigen Dutzend, die das Ermittlerteam schon eine ganze Weile beschäftigt. Brad will aussteigen und schlägt Viola einen Deal vor.

Die Bedingung: Viola muss schweigen. Vor allem gegenüber Butsch und „seiner“ Staatsanwältin …

In weiteren Rollen dieser Produktion sind u.a. Valery Tscheplanowa, Sabine Vitua, Susanne Bredehöft, Isaak Dentlerzu sehen. Das Drehbuch schrieben erneut die Autoren Sönke Lars Neuwöhner und Sven Poser, die Regie führt – zum dritten Mal bei dieser Reihe – Ole Zapatka („Wolfsland – Das schwarze Herz“, „Wolfsland – Tote schlafen schlecht, „Mordsschwestern“, „Nord Nord Mord“ u.a.).

„Wolfsland“ ist eine Produktion der Molina Film (Produzentin: Jutta Müller) im Auftrag der ARD Degeto und des MDR für die ARD.

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