Der Masuren-Krimi: Drehort von „Marzanna“ und „Freund oder Feind“ ist Passenheim

Drehstartfoto mit Claudia Eisinger und Sebastian Hülk (hintere Reihe). / Bildrechte: ARD Degeto, Fotograf: Krzysztof Wiktor

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Die Kleinstadt Passenheim (polnisch: Pasym) ist der Drehort der Masuren-Krimis „Marzanna“ (AT) und „Freund oder Feind“ (AT).  In den beiden Filmen lösen Claudia Eisinger als brillante Kriminaltechnikerin Dr. Viktoria Wex, Sebastian Hülk als Dorfpolizist Leon Pawlak und Karolina Lodyga als Kommissarin Zofia Kowalska wieder interessante Kriminalfälle. Gedreht wurden der 3. und 4. Film der Masuren-Krimis wiederum im idyllischen Nordosten Polens. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2021 statt. Regie führte Sven Taddicken, die Kamera führte Fee Strothmann).

Drehort Passenheim (Pasym)

Die Krimis wurden in Masuren im Norden Polens (Woiwodschaft Ermland-Masuren) an der Masurischen Seenplatte gedreht. Der Drehort Passenheim (Pasym) liegt östlich von Osterode und hat etwas über 5000 Einwohner. Die Lage von Passenheim (Pasym) auf der Allensteiner Seenplatte, dem südlichen Teil der Masurischen Seenplatte, ist bezaubernd. Passenheim (Pasym) liegt eingebettet in eine Wald- und Seenlandschaft.

Sehenswert ist die Altstadt von Passenheim (Pasym). Eindrucksvolle Aufnahmen der Backsteinarchitektur in der Kleinstadt, der Kirche und dem hübschen Rathaus sind hier möglich. Zudem sind herrliche Landschaftsaufnahmen der masurischen Weiten interessant. In den ersten Teilen des Masuren-Krimis waren bereits der Grosse Calben See, der Lehlesker See und der Grammensee zu sehen.

Rund 30 Kilometer von Passenheim (Pasym) entfernt liegt Allenstein (polnisch: Olsztyn), die Hauptstadt der Woiwodschaft Ermland-Masuren mit rund 170.000 Einwohnern.

Das passiert im „Masuren-Krimi: Marzanna“ (AT)

Für Dr. Viktoria Wex (Claudia Eisinger) besteht die Psyche aus erklärbaren chemischen Prozessen. Die brillante Kriminaltechnikerin hält von psychoanalytischer Traumabewältigung ebenso wenig wie von prophetischen Alpträumen. Als sich jedoch die Prophezeiung der 15-jährigen Halbwaise Lucja (Irene Böhm), ihre Therapeutin Jolanta Wieczorek (Malgorzata Klara) werde ermordet, kurz darauf erfüllt, stehen Viktoria und Dorfpolizist Leon (Sebastian Hülk) vor einem Rätsel. Der Zeitpunkt lässt den Fall besonders unheimlich erscheinen: das Fest zu Ehren der heidnischen Göttin Marzanna, die Untreue bestraft und selbst verbrannt wird. Viktoria glaubt nicht an Übersinnliches, sondern vertraut auf ihre forensischen Fähigkeiten. So kommt sie einer Tat auf die Spur, die mit dem Geist des Marzanna-Mythos zu tun hat.

Das passiert im „Masuren-Krimi: Freund oder Feind“ (AT)

Die Abgründe der schillernden Digitalbranche erkundet Kriminaltechnikerin Dr. Viktoria Wex (Claudia Eisinger) nach dem Mord an dem Internet -Unternehmer Maslowski (Pawel Ciolkosz). „Zero Trust“, das Geschäftsprinzip des Opfers, könnte auch zu Viktoria passen: Sie verlässt sich lieber auf ihre Ermittlungstechniken, anstatt Menschen zu vertrauen. Als alle forensischen Fakten ihren Nachbarn und Freund Leon Pawlak (Sebastian Hülk) zum Mordverdächtigen machen, lässt sich Viktoria nicht auf seine Beteuerung ein, dass ihm jemand die Tat in die Schuhe schieben möchte. Wer ist Leon Pawlak wirklich? Um die Wahrheit herauszufinden, muss Viktoria nicht nur auf ihre kriminalistische Brillanz setzen, sondern auch ihrer Intuition vertrauen.

Im deutsch-polnischen Cast spielen im dritten und vierten „Masuren-Krimi“ Janina Elkin, Bela Gabor Lenz, Paula Kroh, Olgierd Lukaszewicz, Wieslaw Zanowicz, Natalia Bobyleva, Matilda Jork, Cornelia Heyse, Piotr Witkowski und viele andere.

„Der Masuren-Krimi“ ist eine Produktion der Odeon Fiction im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Produzenten sind Philip Voges und Alban Rehnitz, Producer ist Marcel Werner. Verantwortlich für das Drehbuch „Marzanna“ (AT) zeichnet Ulli Stephan. „Impuls“-Preisträgerin Nadine Schweigardt schrieb „Freund oder Feind“ (AT), ihr zweites Drehbuch. Die Redaktion liegt bei Barbara Süßmann (ARD Degeto).

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