Bei Medientrends dabei sein ist wichtig. Vor allem für Journalisten. Nachdem Facebook, Twitter und Blog keine unerforschten Felder mehr sind, entdeckte ich ein für mich neues App: „Foursquare.com“.
Eine Community, bei der mein Handy meinen Standort auf einer Karte lokalisiert und mir zeigt, welche Gaststätten, Geschäfte, Restaurants, Tankstellen etc sich in meiner Nähe befinden. Wenn ich diese Orte aufsuche, drücke ich am Handy einen „Check-in“-Button. Das registriert foursquare und teilt das anderen Communitymitgliedern, mit denen ich befreundet bin, mit (und auch meinen Freunden auf Facebook – wenn ich das will).
Sollte der Ort noch nicht in der Liste stehen, kann man ihn übrigens selbst einfügen. Außerdem kann ich zur Location Tipps (z.B. „das Bier schmeckt hier gut“ oder „hat bis Mitternacht geöffnet“) für andere Communitymitglieder, die irgendwann mal hier vorbeikommen, hinterlassen.
Interessante Sache, dachte ich, und nutzte auf meiner nächsten Reise foursquare. So ergab es sich, dass ich auf der Hinfahrt zum Ziel in Niedersachsen an der Raststätte Soest eincheckte. „Kronenberg@Raststätte Soest“ stand nun dort für alle, die es interessierte – oder auch nicht – zu lesen. Ein anderes foursquare-Mitglied war- wie ich sah- auch schon an der Raststätte gewesen und hatte seinen „Check-in“ hinterlassen. So wie ich nun auch.
Und -wie es der Zufall wollte – auch auf der Rückfahrt stoppte ich an der Raststätte Soest. Ich checkte wiederum ein und lernte: Wenn man häufiger als andere den gleichen Ort mehrmals aufsucht, macht foursquare das Mitglied zum „Mayor“ des Ortes – also zum „Bürgermeister“. Und da ich anscheinend der erste war, der zweimal auf dem Parkplatz „eincheckte“, wurde ich auf der foursquare-Webseite zum „Bürgermeister der Raststätte Soest“.
Nun überlegte ich zwar, ob es mir an der Kasse des Restaurants einen Vorteil bringen könnte, wenn ich mich der netten Kassiererin als Bürgermeister ihrer Raststätte zu erkennen geben würde – ich verzichtete aber.
Stattdessen malte ich mir die ungeahnten Möglichkeiten aus, was ich jetzt meinen Freunden und den foursquare-Mitgliedern alles mitteilen könnte. Da neue Orte einzutragen erlaubt ist, könnte ich der Welt nun zukünftig meinen Tagesablauf mitteilen: „Kronenberg@Dusche“ oder „Kronenberg@car“ oder auch „Kronenberg@home“.
Die noch bessere Idee aber entdeckte ich zuhause. „Kronenberg@Fernsehsessel“. Das zeigt meiner Familie dann, dass ICH jetzt fernsehe (also Fußball oder Autorennen) und dass ICH jetzt die Fernbedienung in der Hand halte (also Fußball oder Autorennen). Das erspart zumindest zu Hause eine Menge Fragen, Diskussionen und Erklärungen. foursquare sei Dank.
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Es hat ...
Anonymous says:
Heißt Bürgermeister nicht "mayor"? Bin wohl verwirrt!
Aber trotzdem frohe Ostern, Herr Major!
Ulrich C. Kronenberg says:
Sie haben Recht. Der MAYOR of Raststätte Soest