Butzbach, eine niedliche Fachwerkstadt in Hessen

Es sind die verwinkelten Gässchen von Butzbach in Hessen, die hübschen sich aneinander schmiegenden Fachwerkhäuser, die diese Stadt so sehenswert machen.

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Butzbach – schon der Name klingt freundlich und niedlich. 25 000 Einwohner hat das Städtchen in Hessen, das aus 13 Stadtteilen besteht. Gelegen am Rand des Taunus in der Wetterau zwischen Gießen und Frankfurt, hat Butzbach seine Existenz den Römern zu verdanken.

Am nördlichen Ortsausgang von Butzbach, wo heute die B3 lang führt, lag das Kohortenkastell Hunneburg, als Grenzübergang eines der wichtigen Limeskastelle. Heute ist von der ca. 4 Hektar großen Anlage allerdings nichts mehr zu sehen.

Später entstand hier die heutige Stadt Butzbach, umgeben von einer Stadtmauer und mit sogar zwei Schlössern. Zum einen das Landgrafenschloss, die frühere Stadtburg der Herren von Falkenstein. Später war hier eine Kaserne, heute ist hier die Stadtverwaltung. Zum anderen gibt es das Solmser Schloss. Erbaut als Beamtensitz, war es Gebäude das Stadtschloss der Grafen von Solms-Hohensolms-Lich, wurde dann zum Amtsgericht. Heute ist hier ein Ärztehaus untergebracht.

Ein bekannter Marktplatz in Hessen

Die Innenstadt selbst besteht hauptsächlich aus repräsentativen Fachwerkbauten und prächtigen dreigeschossigen Barockbauten mit wuchtigen Dachhäusern. Es sind die verwinkelten Gässchen, die hübschen sich aneinander schmiegenden Fachwerkhäuschen und malerischen Plätze in der Altstadt, die Butzbach so sehenswert machen. Der Höhepunkt ist der Marktplatz mit Marktbrunnen, altem Rathaus und zahlreichen Fachwerkhäusern. Er dürfte zu den bekanntesten Plätzen in Hessen gehören.

Am Marktplatz ist jedes Haus für sich sehenswert: die „Alte Post“, ein fünfgeschossiges Doppelhaus mit reichverziertem Fachwerk. Gegenüber das „Haus der Familie Buff“, ein spätgotisches, halb in Stein errichtetes Haus. Hier ist das Stammhaus jener Familie Buff, deren Tochter Lotte in Wetzlar für Goethe und die „Leiden des Werthers“ große Bedeutung spielen sollte.

Am Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“

Dann das Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“. Auch dies ist ein prächtiges Doppelhaus mit Erker, verziert mit reichen Schnitzereien. Und natürlich das Rathaus. Ein überaus stattlicher Fachwerkbau mit Steinunterbau von 1559/60. Umgeben wird die Innenstadt noch in Teilen von der Stadtmauer. 1321 war die Ringmauer mit ihren typischen Schwibbögen gebaut worden. Es gab drei Stadttore und mehrere Türme. Der „Hexenturm“ ist der letzte erhaltene.

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