Berchtesgaden | Eine Schönheit am Watzmann | mit Video

Der Markt Berchtesgaden zwischen Watzmann und Obersalzberg gehört zu den sehenswerten Orten im Berchtesgadener Land

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Die bayerischen Könige waren wohl die ersten Touristen, die nach Berchtesgaden kamen. Sie hatten hier ihre Sommerfrische. Ihnen folgten Künstler, Wissenschaftler, Industiechefs und dann die Feriengäste von überall her. Sie alle schätzten und schätzen das besondere Flair des Marktes Berchtesgaden, gelegen am Fuß des Watzmanns. Von einem Kranz Bergen zum großen Teil umgeben, bietet Berchtesgaden auch heute ein ganz besonderes Ferienerlebnis.

Was ich als erstes bemerkte? Das waren die US-Amerikaner. Scharenweise oder besser in ganzen Reisegruppen sind sie in Berchtesgaden unterwegs. In jedem Wirtshaus und jeder Ecke der Fußgängerzone waren englische Wörter zu hören. Sie kommen wegen des Obersalzberges, wegen Hitlers Berghof, dem Kehlsteinhaus und weil das alles bis 1995 eine Art Reha-Zentrum der US-Armee gewesen ist.

Berchtesgaden scheint in den USA ein äußerst beliebtes Reiseziel zu sein. Zum bei US-Amerikanern beliebten Salzburgbesuch gehört auch einer im nahen Berchtesgaden dazu. Für Deutsche ist Berchtesgaden ebenso ein beliebtes Ziel. Denn die Fußgängerzone ist nicht nur an den Wochenenden im Sommer stets gut gefüllt und es geht lebendig zu.

Unterwegs in Berchtesgaden

Dabei waren hier, wo Berchtesgaden heute steht, bis ins 12. Jahrhundert nur Wälder. Erst Augustinermönche bauten hier im 12. Jahrhundert ein Kloster, ein Stift. Sie zogen Siedler an, der Ort Berchtesgaden entstand. Der ist aber nicht, wie ich dachte, eine Stadt, sondern ein Markt. Marktgemeinde Berchtesgaden. Schnell begriff man, dass man hier Salz aus dem Boden holen konnte. Und das war ein wertvolles Gut.

Ein Handelsplatz entstand. Ein Markt. Die Pröpste der Augustiner-Chorherren machten Berchtesgaden zum Hauptort eines kleinen geistlichen Territoriums. Berchtesgaden war damit das Zentrum des kleinsten Fürstentums im Bayerischen Reichskreis. Man gehörte dem Haus Wittelsbach. 1803 endete die Herrschaft des Klosters, dessen Gebäude zum Schloss umgebaut wurden. Mehrmals wechselte Berchtesgaden den Besitzer, am Ende blieb es bei Bayern.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Berchtesgaden zu einem Touristenziel. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dann, dank des Mythos Obersalzberg, einen richtigen Boom. Und der hält eigentlich immer noch an.

Parken in Berchtesgaden

Einige Kilometer von Berchtesgaden entfernt liegt ruhig der Königssee und es erhebt sich stumm der Watzmann, der Obersalzberg begrenzt den Blick Richtung Osten und das Kehlsteinhaus, das die Amerikaner „eagles nest“ nennen, schaut von oben herab.

Wir haben den Pkw im „Parkhaus am Kurpark“ stehen lassen. Sehenswert sind die Häuser und Straßen der Fußgängerzone. Eines ist dabei, das Hirschenhaus, da kann man auf beiden Seiten der Fassade Lüflmalerei bewundern. Mehrere Gasthäuser gibt es hier, besonders das „Neuhaus“ mit seinem Biergarten sticht hervor. Dessen Hauptgebäude gehört zu den ehemaligen Klostergebäuden.

Dorthin, bzw zum Schloss sollte der Weg auf jeden Fall hinführen. Denn der Schlossplatz alleine schon ist einen Besuch wert. Die Häuser der Innenstadt, Schloss, Kirche, der riesige Platz und eine Gefallenengedächnisstätte gegenüber. All das verzaubert jeden Besucher.

anderswohin.de-Video über Berchtesgaden

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Die bayerischen Könige waren wohl die ersten Touristen, die nach Berchtesgaden kamen. Sie hatten hier ihre Sommerfrische. Ihnen folgten Künstler, Wissenschaftler, Industiechefs und dann die Feriengäste von überall her. Sie alle schätzten und schätzen das besondere Flair des Marktes Berchtesgaden.
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