„Der Ranger – Paradies Heimat“ | Drehorte in der Sächsischen Schweiz

Im Bild v.l.n.r.: Lukas Waldek (Dennis Hofmeister), Jonas Waldek (Philipp Danne), Emilia Graf (Liza Tzschirner). Bildrechte: ARD/ MDR/ ARD Degeto/ Tom Schulze, Fotograf: ARD Das Erste

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In der Sächsischen Schweiz wurden bis September 2021 zwei neue Filme der Fernsehfilmreihe „Der Ranger – Paradies Heimat“ gedreht.

Im Mittelpunkt der neuen Folgen „Himmelhoch“ (AT) und „Zusammenhalt“ (AT) stehen wieder der Nationalpark-Ranger Jonas Waldek und seine Familie. In den Hauptrollen spielen Philipp Danne, Liza Tzschirner, Eva-Maria Grein von Friedl, Heike Jonca und Matthias Brenner. Episodenrollen übernehmen u.a. Giulia Goldammer, Christian Erdt, Joscha Kiefer, Anna Herrmann, Katja Preuss und Stephan Grossmann.  Die Regie führt Thomas Jauch nach Drehbüchern von Uschi Müller und Andreas Bradler („Himmelhoch“ AT) sowie Rainer Ruppert („Zusammenhalt“ AT).

Die Turbulenzen in der Beziehung zwischen Emilia und Jonas sind beigelegt, beide leben glücklich auf dem Waldek-Hof und arbeiten zusammen im Nationalpark Sächsische Schweiz. Jonas hat sich damit abgefunden, dass Karl Nollau sein leiblicher Vater ist, dennoch bleibt die Beziehung der beiden eher freundschaftlich distanziert. Auch wenn Karl versucht, den Umweltschutz in seine Projekte zu integrieren, ruft sein unermüdlicher Unternehmergeist zum wiederholten Male heftigen Widerstand bei der Waldek-Familie hervor. Selbst Monika, die privat sehr glücklich mit Karl ist, stellt sich gegen seine Pläne. Und Rike geht sogar so weit, dass sie gegen Karl für den Vorsitz im Tourismusverband kandidiert.

Die Drehorte von „Der Ranger – Paradies Heimat“

Die Drehorte der Fernsehreihe „Der Ranger – Paradies Heimat“ liegen im Elbsandsteingebirge und in der Sächsischen Schweiz. Hauptdrehort ist die Stadt Wehlen. Dort wohnt der Ranger. Die 1500-Einwohner-Stadt im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge liegt an der Elbe und begrenzt in Richtung Norden und Osten den Nationalpark Sächsische Schweiz. Von Wehlen nach Pirna sind es 12 Kilometer, bis Dresden ca 30 Kilometer. Sehenswert in der Stadt sind die Burgruine Wehlen, eine Kirchenruine, Heimatmuseum und der Marktplatz.

Im Film wohnen der Ranger und seine Familie an einem Sägewerk. Drehort ist hier der Sanderhof in Rathmannsdorf-Höhe. Der Hof ist ein 200 Jahre alter Drei-Seiten-Hof. Er liegt auf einem Plateau oberhalb des Elb-Tales nah der hübschen Kurstadt Bad Schandau.  In der Natur gelegen sind es vom Hof zu Fuß 5 Minuten bis ins Elbtal und nach Bad Schandau. Auf dem Hof kann man übrigens Ferienwohnungen mieten.

Das Hauptquartier der Ranger steht in Kirnitzschtal. Der Name kommt vom Flüsschen Kirnitzsch, das in Krasna Lipa entspringt und in Bad Schandau in die Elbe mündet. Das Tal gehört zu den schönsten Tälern des Elbsandsteingebirges. Der Drehort „Rangerstation“ ist ein altes Jagdhaus am Zeughaus.

Auf dem Gelände stehen mehrere Häuser. August der Starke hatte 1728 das erste hölzerne Zeughaus am heutigen Standort im Großen Zschand errichten lassen.1786 wurde der erste Imbiss im Zeughaus eröffnet. 1820 baute man das Zeughaus neu. Nur aus Stein mit einigen Nebengebäude. Das Haus war auch Unterkunft für Waldarbeiter und Flößer. Die königliche Forstverwaltung ließ um 1905 in Nachbarschaft des Zeughauses ein weiteres Jagdhaus errichten. Das wurde dann als Forsthaus genutzt. 1938 baute man nebenan ein Zollhaus. Später war in einem Häuserkomplex ein Ferienheim für Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit. Die Häuser des Ferienheims sind inzwischen komplett abgerissen. Heute gibt es in einem der Häuser eine Gastwirtschaft. In der ehemaligen Revierförsterei betreibt die Nationalparkverwaltung eine Informationsstelle zur Geschichte der Jagd in der Region.

Schon bei den vorherigen Folgen war die Stadt Pirna Drehort der Serie. Auch jetzt wurde wieder in Pirna gedreht. Diesmal standen die Kameras in der Bastion Sonnenstein. Dort wurde ein Ausstellungsraum des Skulpturensommers zur Szene-Bar verwandelt für die Folge „Zusammenhalt“. Drehort war auch der Hof des Landratsamtes.

Drehorte waren auch schon das Bergbaumuseum in Zinnwald, die Niedere Schleuse im Kirnitzschtal, die Ochel-Aussicht in Waitzdorf, die Kirnitzschklamm, der Papststein und in Kleingießhübel.

Das passiert in den neuen Folgen von „Der Ranger“

„Himmelhoch“ (AT) – Film 7

Um den Fortbestand der vom Waldsterben bedrohten Weißtannen zu gewährleisten, hat Ranger Jonas die beiden Zapfenpflücker Florian (Christian Erdt) und Laura (Giulia Goldammer) engagiert. Für das junge Paar soll es der letzte Job vor der Auswanderung nach Kanada sein. Als Laura sich plötzlich in schwindelerregender Höhe nicht mehr halten kann, bremst sie nur das Sicherungsseil vor einem tödlichen Absturz. Nach und nach verliert Laura die Kontrolle über ihre Arme und Beine. Eine Untersuchung bringt eine erschreckende Diagnose, die nicht nur Lauras Beziehung zu Florian schwer belastet, sondern auch Lauras Exfreund Alex (Joscha Kiefer) auf den Plan ruft, der darin seine Chance sieht, Laura wieder für sich zurückzugewinnen …

„Zusammenhalt“ (AT) – Film 8

Die junge Marie Fechner (Anna Herrmann), die alleine mit ihren drei jüngeren Geschwistern auf dem Nachbar-Hof der Waldeks wohnt, rettet einen durch ein Windrad verletzten Rotmilan. Nun soll unter Beteiligung von Karl Nollau ein weiterer Windpark in unmittelbarer Nähe entstehen – eine große Bedrohung für die Natur, die Jonas und Tierfreundin Marie unbedingt verhindern wollen. Als Maries Bruder Leon sich bei einem Sturz jedoch so schwer verletzt, dass nur eine teure Therapie ihm helfen kann, überfordert dies Maries sowieso bereits angespannten finanziellen Mittel. Aus ihrer Not heraus und entgegen ihrer Überzeugung beschließt sie, Ihre Wiesen für den Bau des Windparks an Karl Nollau zu verpachten. Emilia hat Verständnis für Maries Lage, genauso steht sie aber auch hinter Jonas, der für den Erhalt der Natur kämpft. Gemeinsam mit Jonas ringt Emilia um eine Lösung – doch die beiden müssen sich beeilen, die Unterzeichnung des notariellen Pachtvertrages steht unmittelbar bevor …

„Der Ranger – Paradies Heimat“ ist eine Produktion der ndF: neue deutsche Filmgesellschaft mbH im Auftrag der ARD Degeto und des MDR für die ARD. Produzentin ist Gabriela Brenner, Producerin ist Jana Gutsch. Die Redaktion liegt bei Melanie Brozeit (MDR) sowie Stefan Kruppa (ARD Degeto). Gedreht wird im Elbsandsteingebirge, Sächsische Schweiz bis voraussichtlich 15. September 2021. Die Filme werden auf dem Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“ ausgestrahlt.

Im Bild v.l.n.r.: Lukas Waldek (Dennis Hofmeister), Jonas Waldek (Philipp Danne), Emilia Graf (Liza Tzschirner).
Bildrechte: ARD/ MDR/ ARD Degeto/ Tom Schulze, Fotograf: ARD Das Erste)

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