Spiekeroog | Durch die Dünen

Aus dem Ort Spiekeroog geht es auf dem Hellerpad Richtung Osten. Der Weg führt an Dünen und Salzwiesen vorbei zur "Schule des Raktenbauers" Wernher von Braun

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Aus dem Ort Spiekeroog heraus geht es auf dem Hellerpad Richtung Osten. Der gepflasterte Weg führt an Dünen und Salzwiesen vorbei. Links liegt die Kohhuckdüne, eine Aussichtsdüne. Treppenstufen führen hinauf. 18 Meter ist diese Aussichtsdüne hoch. Das hört sich nicht hoch an. Doch für Ostfriesland, dessen höchste Erhebung 24,5 Meter hoch ist, ein ganz schöner Hügel.

Eine Treppe führt zu Kuhuckdüne hinauf
Von der Kuhuckdüne  blickt man auch Richtung Hafen
Aussicht von der Kuhuckdüne  auf die Dünenlandschaft

Von oben hat man tatsächlich eine ausgezeichnete Aussicht: auf die Fahrrinne, auf die Nachbarinsel Wangerooge auf den Hafen von Spiekeroog und auf die Dünenlandschaft im Norden. Dünen jeden Alters kann man sehen. 

Zur Hermann-Lietz-Schule auf Spiekeroog

Vor dem vegetationsfreien Strand liegen die Vordünen, dann die Weiß-, Grau- und Braundünen. Die Farbe ergibt sich aus dem Bewuchs der Dünen. Die Braundünen mit Krähenbeeren stammen aus dem 18. Jahrhundert, Grau- und Weißdünen aus dem 19. Die Dünen Richtung Dorf gesehen, sind übrigens die ältesten hier.
Hermann-Lietz-Schule
Der Hellerpad windet sich nun weiter und nach wenigen Minuten steht man vor der Hermann-Lietz-Schule, ein staatlich anerkanntes Gymnasium mit Internat. 1928 gegründet leben hier heute ca 90 Schüler. Bekanntester Abiturient dieser Schule dürfte Wernher von Braun gewesen sein. Der spätere Raketeningenieur baute später die V2-Rakete und war nach 1945 für die NASA an deren Weltraumflugprogramm tätig, baute die Apollo-Raketen mit. Der Wegbereiter der Raketenwaffen und der Raumfahrt kam 1928 nach Spiekeroog und legte 1930 hier sein Abitur ab.



Gleich hinter dem Internat liegt das Nationalpark-Haus Wittbülten. Attraktion ist ein 15 Meter langes Pottwalskelett, das unter der Decke hängt. Dazu gibt es eine Aquarienanlage (hier kann man tatsächlich Fische und Seesterne streicheln) und viele Infotafeln zu den Themen Spiekeroog (zum Beispiel ein riesiges Modell der Insel), zum Watt und zum Umweltschutz.

 

Östlich des Umweltzentrums befindet sich ein Infopavillon mit freiem Blick auf die Ostplatte, die 1970 unter Naturschutz gestellt wurde. Sie darf, außerhalb der Vogelbrutzeiten, auf markierten Wegen betreten werden. In den letzten 100 Jahren gab es hier zum Inselzuwachs von 34 Meter im Jahr.
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