Drehorte in der Lausitz: Lauchhammer (AT)

Foto: LKA-Ermittler Maik Briegand (Mišel Matičević) und Kommissarin Annalena Gottknecht (Odine Johne). Bildrechte: ARD/ Steffen Junghans/ Montage Fotograf: Constantin Television

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Drehorte der Lausitz-Mini-Krimiserie “ „Lauchhammer“ (AT) waren die Stadt Lauchhammer in Brandenburg, Hoyerswerda, Lauta, Laubusch, Schwarzkollm, Elsterheide und Senftenberg.

Ein totes Mädchen an einem Tagebausee in der Lausitz; ein Ermittler, der wieder in seine Heimat zurückkehrt; eine junge Kommissarin, die mit neuen Methoden alte Verkrustungen aufbricht; mehr als hundertjährige Bergbautradition und weite Naturlandschaft. „Lauchhammer“ (AT) verbindet all das zu einer atmosphärisch dichten und packenden Highend-Krimiserie, die als aufwendige Produktion von MDR, rbb, ARD Degeto und ARTE gemeinsam mit der MOOVIE entsteht. Ausstrahlungstermin des sechsteiligen Fernsehevents im Ersten und auf ARTE ist voraussichtlich Ende 2022.

Drehorte von „Lauchhammer“

Mehrere Drehorte sind im sächsisch-brandenburgischen Braunkohlerevier. Die Kameras für die Mini-Krimiserie standen zum Beispiel in Lauchhammer. Die Stadt ist der Namensgeber der Serie. Die 14 000 Einwohner-Stadt Lauchhammer liegt im Süden Brandenburgs im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, knapp  45 Kilometer nördlich von Dresden. Lauchhammer entstand 1950 als Großgemeinde aus dem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden. Die Stadt wie auch die nähere Umgebung sind durch langjährigen Bergbau geprägt. Das Stadtgebiet ist über 88 Quadratkilometer groß. Zwischen den einzelnen Stadt- und Ortsteilen liegen Wald- und Wiesenflächen. Durch den Braunkohleabbau befinden sich sowohl in und um Lauchhammer zahlreiche Bergbaufolgelandschaften.

Geplant waren in Lauchhammer Aufnahmen in der ehemaligen Poliklinik in Lauchhammer-West, der ehemaligen Schule in Lauchhammer-Süd und der Kunstgießerei.

Drehort war auch Hoyerswerda im Landkreis Bautzen, Sachsen. Hoyerswerda  ist die drittgrößte Stadt der Oberlausitz. Sie liegt 35 km südlich von Cottbus. Geplant waren hier Aufnahmen in der Fritz-Heckert-Siedlung. Die Siedlung mit Dorfcharakter entstand als Arbeiter-Wohnungsbau-Genossenschaft Ende der 50er Jahre.

Ein weiterer Drehort ist Lauta, eine Gemeinde im Landkreises Bautzen. Lauta liegt am südlichen Rand des Lausitzer Seenlandes und liegt nahe dem Senftenberger See mit der Stadt Senftenberg. Hier sollte auf einem Schrottplatz gedreht werden.

Drehort ist auch die Arbeiterkolonie der Ilse Bergbau AG Laubusch. Der Ortsteil von Lauta hieß ursprünglich „Kolonie Erika“. Nach dem Abbruch des Dorfes Laubusch wegen des Braunkohlenabbaus nannte man die Arbeiter- und Angestelltenkolonie nach dem zerstörten Dorf. Insgesamt 3 Wohngebiete gibt es in Laubusch. Gedreht wurde im Ortsteil Bergmannsheimstätten. Der Ortsteil besteht aus kleinen Gebäuden mit 4 bis 8 Wohnungen im Siedlungscharakter, gebaut 1922. Die Kolonie Bergmannsheimstätten hat einen ländlichen Charakter.

Drehort ist auch Schwarzkollm, ein knapp 1000-Einwohner Straßenangerdorf in der Oberlausitz/ Ostsachsen. Schwarzkollm liegt 10 Kilometer östlich von  Hoyerswerda. Hier wurde im Steinbruch gedreht.

Weitere Drehorte waren die Gemeinde Elsterheide, knapp 5 km nordwestlich von Hoyerswerda und Senftenberg. Die Kreisstadt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz liegt im Süden Brandenburgs.

Darum geht es in „Lauchhammer“

Maik Briegand (Mišel Matičević ) hatte seiner Heimat inmitten der Niederlausitz den Rücken gekehrt, wo vor der Wende seine Polizeilaufbahn begann. Doch der LKA-Ermittler kommt für die Aufklärung des Mordes an einem jungen Mädchen zurück – und ist wieder konfrontiert mit den Kollegen seines ehemaligen Reviers, der gescheiterten Ehe, seiner Familie und seiner Vergangenheit. Die Kommissarin Annalena Gottknecht (Odine Johne) will sich nicht in Briegands alte Abhängigkeiten hineinziehen lassen. Doch je mehr sich die energische Ermittlerin den Menschen vor Ort und der spröden Schönheit der Lausitz öffnet, desto größer wird ihr Verständnis für ihren Kollegen.

Wie die riesigen Schaufeln der Förderbagger, die geduldig Schicht um Schicht abtragen, um der Erde ihre Braunkohle zu entreißen, graben sich die beiden Ermittler in den Fall, der sie schließlich

Jahrzehnte in die Vergangenheit führt – zurück in Maik Briegands Jugend und einem traumatischen Erlebnis …

Mišel Matičević („Babylon Berlin“, „Oktoberfest 1900“, „Im Angesicht des Verbrechens“) und Odine Johne („Der Palast“, „Generation Beziehungsunfähig“, „Jerks“) standen unter der Regie von Till Franzen („Charlotte Link“, „Wolfsland“, „Das Wichtigste im Leben“) vor der Kamera. Die Kamera führt Felix Novo de Oliveira. In weiteren Rollen spielen Marc Hosemann, Jacob Matschenz, Andreas Leupold, Ramona Kunze-Libnow, Kai Ivo Baulitz, Uwe Preuss, Lucas Gregorowicz u.v.a. Frauke Hunfeld und Silke Zertz haben die Drehbücher geschrieben.

Redaktionell betreut wird die sechsteilige Krimiserie von Sven Döbler (MDR), Kerstin Freels (rbb), Christoph Pellander (ARD Degeto) sowie Eva-Maria von Geldern (ARTE). Produzentinnen sind Heike Voßler und Kathrin Bullemer sowie Oliver Berben (Executive Producer).

„Lauchhammer“ (AT) ist eine Koproduktion von MDR, rbb, ARD Degeto, ARTE und der MOOVIE. Gefördert vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Mitteldeutschen Medienförderung und dem German Motion Picture Fond.

(ots/Foto: LKA-Ermittler Maik Briegand (Mišel Matičević) und Kommissarin Annalena Gottknecht (Odine Johne).  Bildrechte: ARD/ Steffen Junghans/ Montage Fotograf: Constantin Television)

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