Drehort “Coming Home” mit Anna Maria Mühe

v.li.: Karsten Dahlem (Regie und Autor), Stefanie Groß (SWR), Anna Maria Mühe, Prof. Carl Bergengruen (MFG) und Michael Wittenborn./ Bildrechte: SWR/ ViaFilm/ Daniel Schmid, Fotograf: SWR - Südwestrundfunk

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Am 16. Februar 2021 wurde der Ort Nussdorf im Landkreis Ludwigsburg zum Drehort des Films „Coming Home“ (AT) mit Anna Maria Mühe (bekannt als LKA-Zielfahnderin Nora Weiss). Nussdorf bildet mit den Gemeinden Hochdorf und Eberdingen die Gemeinde Eberdingen in der Region Stuttgart, ist also ein Ortsteil. Eberdingen hat ca 7000 Einwohner. In Nussdorf gedreht wurde bis 19. März.

Drehort Eberdingen

In dem 90-Minuten-Film, der in der ARD gesendet werden soll, spielt Anna Maria Mühe eine Stuntfrau, die nach einem Unfall gelähmt in ihren Heimatort zurückkehrt.

In Nussdorf steht auch das Film-Elternhaus der Stuntfrau. Gedreht wird auch im Ortzentrum. Dort gibt es ein Dorffest samt Osterfeuer. Hier spielt der Bläserkreis Nussdorf ein eigens für diesen Zweck komponiertes Stück und der lokale Vierklang Chor singt.

Weitere Drehorte des von der Heilbronner VIAFILM entwickelten Projekts „Coming Home (AT)“ sind in der Region Stuttgart und im Schwarzwald. 24 von insgesamt 26 Drehtagen sind in Baden-Württemberg vorgesehen. “Coming Home” ist das Regiedebüt von Autor und Regisseur Karsten Dahlem.

Anna Maria Mühe und Michael Wittenborn sind in der SWR Kinokoproduktion in einer vielschichtigen, komplizierten Vater-Tochter-Beziehung zu sehen. In weiteren Rollen spielen u. a. Therese Hämer, Casper von Bülow, Anton Spieker und Walid Al-Atiyat. “Coming home” ist eine Produktion der Viafilm in Koproduktion mit SWR (Debüt im Dritten) und WDR.

Darum geht es in Coming Home

Jahrelang hat Christina sich bewiesen, dass sie als Stuntfahrerin ihr Auto beherrscht. Bis sie nach einem Unfall im Rollstuhl sitzt und keine andere Wahl hat, als in ihr Heimatdorf, ins Elternhaus zurückzukehren. Dort, wo einmal lebhaftes Familienleben herrschte, lebt heute zurückgezogen ihr Vater Werner. Mit der neuen Situation sind Vater und Tochter gleichermaßen überfordert. Erinnerungen werden wach, die zwischen ihnen stehen. Und zwischen Christina und der Dorfgemeinschaft. Wenn sie könnte, würde sie abhauen. Stattdessen müssen sie und Werner versuchen, mit dem angehäuften Schweigen und unterdrückten Vorwürfen zurechtkommen, zwischen Aggression und Abwehr einen Weg zueinander zu finden.

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