Der Braunkohletagebau frisst sich in das Land zwischen Mönchengladbach und Aachen. 1995 wurde der Ort Garzweiler Opfer der Bagger.
1980 wurde der Umsiedlungsstandort für das Dorf festgelegt. 1987 schloss man die Grundschule, 1988 das letzte Schützenfest gefeiert und das Altenheim geschlossen. Die verlassenen Häuser und Höfe wurden eingeebnet. Die 1858 gebaute Kirche St. Pankratius wurde ebenfalls abgerissen. 1989 war due Umsiedlung abgeschlossen. Inzwischen sind viele weitere Orte Opfer des Tagebaus geworden.
Das kurze Video habe ich 1995 aufgenommen.
Das könnte Sie auch interessieren:
Geisterdorf Immerath | Oktober 2018
Der Ort Immerath bei Erkelenz im Rheinischen Braunkohlerevier wird für den Tagebau Garzwei...
Geisterdorf Immerath | Juni 2016 | Video
Der Ort Immerath bei Erkelenz im Rheinischen Braunkohlerevier zwischen Aachen und Mö...
Warum das Dorf Kuckum verschwinden soll
Das Dorf Kuckum bei Erkelenz im rheinischen Braunkohlerevier soll für den Tagebau Garzweil...
Geisterdorf Lützerath bei Immerath | Video
Für den Braunkohletagebau Garzweiler werden 15 Orte abgerissen. Ein Ort, der bald verschwu...
Borschemich | 7000 Jahre Geschichte weggebaggert | VIDEO
Ein Dorf, gegründet vor 7000 Jahre. Seine Spuren wurden von Archäologen ausgegraben. Dort,...
Geisterdorf Immerath | April 2017 | VIDEO
Ein Update zum Ort Immerath bei Erkelenz. Der Ort wird für den Braunkohletagebau Gar...