Drehorte ROTE ROSEN I Der Schrebergarten von Hannes

In der Serie ROTE ROSEN wohnt Hannes (Claus Dieter Clausnitzer) in einer Hütte in einem Schrebergarten. Der Drehort liegt am Stadtrand von Lüneburg.

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In Parzelle Nummer 20 wird gearbeitet. Hier wohnt bei ROTE ROSEN Hannes (Claus Dieter Clausnitzer ). Die Hütte auf der Parzelle ist ein Serien-Drehort. Ein Mann im Arbeitsoverall dreht mit einem summenden Rasenmäher dort seine Runden. Er bereitet den Rasen vor dem Holzhaus in dem Schrebergarten am Rande Lüneburgs vor. Denn morgen will dort der NDR hier, am Ufer der Ilmenau, drehen. Szenen für “Rote Rosen” werden hier entstehen. Claus Dieter Clausnitzer (der Tatort-Schauspieler spielt in der NDR-Telenovela “Rote Rosen” einen Schuster, der in einer Laube lebt) wird in seiner Rolle als Hannes Lüder für die Filmaufnahmen dort “wohnen”
Drehort ROTE ROSEN: Der Schrebergarten von Hannes Lüder

Drehort Schrebergarten mit der Holzhaus von Hannes Lüder

Das Ufergebiet der Ilmenau, die sich aus Richtung Uelzen kommend durch Lüneburg zieht, ist eines der schönsten Naturgebiete in der Lüneburger Heide. Die Ilmenauniederung mit Tiergarten (einem ehemaligen Jagdgebiet) ist darum auch Naturschutzgebiet. Ein Paradies für Pflanzen und Tiere. Und am Rand zeigen Gärtner in ihren Schrebergärten gepflegte Gartenkultur.
Vom Gartenzaun führt ein Plattenweg zum Gartenhaus
Der Garten wird für Filmaufnahmen vorbereitet

Zum Düvelsbrooker Weg

Hier liegen auch zwei Drehorte der Telenovela “Rote Rosen”, die in in Lüneburg gedreht wird. Nämlich der Schrebergarten von Hannes Lüder und die Streuobstwiese von Merle. Zwei Locations, die seit der Staffel 2013/14 “mitspielen” – und die Gartenhütte von Hannes Lüder tut es auch weiterhin. Verlässt man die Lüneburger Innenstadt über die Uelzener Straße in Richtung “Rote Schleuse”, zweigt nach einigen Kilometern der “Düvelsbrooker Weg” ab, der von einem Parkplatz aus weiter Richtung Ilmenau führt. Rechter Hand liegt hier die Anlage des Kleingärtnervereins Düvelsbrook.
Hier wird morgen Hannes Lüder einziehen

 

 

 

Düvelsbrook – das klingt geheimnisvoll. Aus dem Plattdeutschen kommend heißt das “Teufelssumpf”. Doch von einem Sumpfgebiet ist in den blühenden Gärten des 1934 gegründeten Kleingärtnervereins (117 Gärten, Gesamtfläche über 50 000 Quadratmeter) nichts zu bemerken. Immer wieder rollen hier die Lkw des NDR vor, schaffen TV-Mitarbeiter das Filmequipment zu der Parzelle, wo das Schrebergartenhaus von Hannes Lüder steht.

Der Garten nebenan wird auch von der Filmcrew genutzt

 

“Barkengang” heißt einer der Wege durch die Gartenanlage. Eine mittelhohe Hecke umgibt die Parzelle mit dem Holzhaus, in dem bei “Rote Rosen” Hannes Lüder wohnt. Hinter dem verzierten Eisengitter mit der Nummer 20 führt ein Plattenweg zum Haus.

Ein Plattenweg führt zur Nummer 20

Um die Gartenpflege kümmert sich der Vorsitzende des Kleingärtnervereins. Der Garten gehörte seinem verstorbenen Freund, erzählt er. Ihm selbst gehört die Parzelle daneben. So lag seine Entscheidung, auch die Pflege des Gartens seinen Freundes zukünftig zu übernehmen, nahe.
“Die Filmcrew von “Rote Rosen” hat im letzten Jahr hier in der Nähe gedreht”, erzählt er. Die Aufnahmen fanden auf der “Streuobstwiese” neben der Kleingartenanlage statt. Dadurch kamen der Vereinsvorsitzende und die Rote Rosen-Filmleute in Kontakt. Und als der NDR dann einen Schrebergarten für Hannes Lüder suchte, erfüllte der Gartenfreund den TV-Leuten den Wunsch nach einer geeigneten Parzelle. Der Garten seines verstorbenen Freundes wurde zum Wohnsitz von Hannes Lüder. Und da eine Filmcrew bei Dreharbeiten etwas Platz braucht, stellt der Schrebergartenchef seinen eigenen Garten ebenfalls zur Verfügung. Erst letzte Woche, erzählt er, war der NDR wieder im Düvelsbrook. Neue Aufnahmen entstanden. Wobei natürlich nur im Garten, nicht im Holzhaus gedreht wird.
Hinter dem Zaun liegt die Streuobstwiese

 

Vom Barkenweg aus führt der Düvelsbrooker Weg weiter an der Kleingartenanlage vorbei. Am anderen Ende, hinter einem Parkplatz, liegt die Streuobstwiese, wo “Rote Rosen” damals drehte. Ein Holzzaun schützt das Naturgebiet. Die Ilmenauwiese wird übrigens naturverträglich bewirtschaftet. Das Gras zwischen den Obstbäumen wird von einem Pony gefressen und so niedrig gehalten. Wegen des Pony sind die Obstbäume mit Zäunen geschützt.

 

 

Es ist ruhig hier. Sehr ruhig. Der Rasenmäher des Vereinschefs schweigt längst. Im Garten mit der Nummer 20 würde Hannes Lüder jetzt bestimmt die Stille genießen, einen Tee schlürfen und dann seine Gitarre hervorholen…

 

 

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