Drehorte ROTE ROSEN: Gut Flickenschild

Gut Flickenstein aus der Serie ROTE ROSEN heißt in Wirklichkeit "Krusenhof" und liegt im Ort Neetze/ Süttorf in der Lüneburger Heide.

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Auf der Suche nach den Drehorten von ROTE ROSEN. Wo liegt eigentlich das Gut Flickenschild? Hier gibt es Rote Rosen: 200 Eichen sollen es sein. Hoch und mächtig bestimmt ihr Grün das prägende Bild der Ortschaft. Süttorf heißt der Ort, der zur Gemeinde Neetze gehört. Zweieinhalbtausend Einwohner hat die Gemeinde. Direkt an der Dorfstraße – und dennoch etwas versteckt – liegt der Krusenhof. Die Eichen lassen einen Großteil des Hofes im Schatten liegen. Die Gebäude dagegen strahlen im Licht, geben dem Hof ein romantisches Flair.
Drehort von ROTE ROSEN: der Krusenhof in Süttorf

Der Krusenhof

Die Einfahrt zum Krusenhof               Fotos: Kronenberg

Gut Flickenschild: Hier wohnt Gunter Flickenschild

Romantik spielt auf dem Krusenhof der Jetztzeit eine große Rolle. Denn in der ARD-Telenovela “Rote Rosen” dreht sich schließlich vieles um Romantik, Liebe und Freundschaft. Und etliche Szenen der NDR-Produktion werden hier, auf dem Krusenhof, gedreht. Der heißt im Film natürlich nicht Krusenhof sondern Gut Flickenschild und gehört somit dem (TV-) Hoteldirektor Gunter Flickenschild.
Der Krusenhof ist einer der alten Bauernhöfe in der Lüneburger Heide. Ende des 16. Jahrhunderts – sieben Höfe gab es damals in Süttorf – wird er erwähnt. Sein Besitzer hieß (natürlich) Kruse. 1900 starb der letzte Träger des Namens Kruse. Per Erbschaft wechselte der Hof in der Folgezeit immer wieder den Besitzer; es wurde Land getauscht – sodass letztendlich der heutige Hof nicht mehr viel mit dem von vor über hundert Jahren gemein hat. Der heutige Besitzer, Volker Schurig, übernahm den Hof 1993 von seinen Eltern.
Auf Gut Flickenschild….
Seit 2006 dient der Krusenhof dem NDR immer wieder als Filmkulisse. Kein Wunder also, dass immer wieder Fans der Telenovela vorbeischauen. Denn auch im Fernsehen kommt der Hof und seine Gebäude romantisch, ja idyllisch, rüber. Und obwohl man den Krusenhof nicht als Touristenattraktion vermarktet, einige Eingeständnisse an die Berühmtheit durchs Fernsehen hat man gemacht.

Zwischen den Briefkästen der realen Bewohner am Hofeingang befindet sich auch ein weiterer Briefkasten. “Gunter Flickenschild” steht drauf. Kaum ein Besucher, der darüber nicht schmunzeln muss. Auch das Schild mit der Aufschrift “Rote Rosen”, versteckt hinter Bäumen, steht dort. Ein Hinweis für Fans auf der Suche nach den Drehorten der 2-Millionen-Zuschauer-Telenovela.

Hof steht unter Denkmalschutz

Und die Fans der Serie kennen sich aus auf dem Hof. Dort Gunters Wohnhaus, da Veras Hofladen, dort der Stall, etc.
Der Krusenhof steht übrigens seit 30 Jahren unter Denkmalschutz. Alt und ehrwürdig sehen seine Gebäude aus. Und dennoch hat sein Besitzer, neben dem TV-Deal, noch mehr Neues gewagt. Er arbeitet mit “NEULAND – Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.V” zusammen. Ein Verein, gegründet unter der Trägerschaft des “Deutschen Tierschutzbundes”, dem “Bund für Umwelt und Naturschutz” (BUND) und der “Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft”.

Denn auf dem Krusenhof folgt man den Vereins- Richtlinien der artgerechten Tierhaltung. “Mittlerweile haben weitere Betriebe in der Samtgemeinde Ostheide das Neuland-Konzept übernommen, entgegen der anfänglichen Skepsis und ablehnenden Haltung vieler Alteingesessener”, heißt es auf dem Krusenhof stolz.

Ein Briefkasten für die Post
für Gunter Flickenschild..

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