Irland Krimi | „Blackout“ (AT) und „Galway Girl (AT) | Die Drehorte in Irland

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An Drehorten an der Ostküste Irlands fanden Ende 2002 die Dreharbeiten zu zwei neuen Irland-Krimis statt. Drehorte für „Blackout“ (AT)  und Galway Girl (AT) waren neben Galway auch in Dublin, im Badeort Bray und im Wikingerstädtchen Wicklow.

Grimme-Preisträgerin Désirée Nosbusch muss in ihrer Rolle als Kriminalpsychologin Cathrin Blake zwei herausfordernden Fällen auf den Grund gehen: Der tragische Tod einer Schülerin zieht Cathrin in ihrem siebten Fall in einen Strudel traumatischer Ereignisse hinein. Im Mittelpunkt des achten Falls steht eine junge Frau, die gerade ihren Freund verloren hat – vermeintlich durch Selbstmord.

Drehort Galway

Der Drehort Galway, rund 200 Kilometer von Dublin entfernt, ist die Hauptstadt der Grafschaft Galway in der Provinz Connacht. Die Stadt war 2020 eine der Kulturhauptstädte Europas. Galway liegt am nordöstlichen Ufer der Galway Bay, einer rund 50 Kilometer langen und zwischen 10 und 30 Kilometer breiten Bucht am Atlantik.

Der Name der Stadt leitet sich vom irischen Namen des Flusses (englisch: River Corrib; irisch Abhainn na Gaillimhe) ab. Er fließt vom nur wenige Kilometer entfernten riesigen See Lough Corrib kommend durch die Stadt und mündet in die Galway Bay in den Atlantik.

Aus einem kleinen Fischerdorf entstanden, hat Galway heute rund 80 000 Einwohner und ist somit die bevölkerungsreichste Stadt im Westen Irlands.

Die Lage ist reizvoll. Galway liegt in der satten grünen Hügellandschaft an der eindrucksvollen Küste mit der Küstenstraße Wild Atlantic Way. Nahe der Stadt liegen beeindruckende Gebirgszüge, Seen und sumpfige Torfmoore. Die Stadt selbst ist reizvoll durch Gassen mit Kopfsteinpflaster, bunten Häusern und vielen kleinen Pubs in denen man Folk Music spielt.

Drehort Dublin

Dublin, die Hauptstadt der Republik Irland, liegt an der Mündung des Flusses Liffey in die Dublin Bay an der Ostküste der Insel.

Der Fluss teilt Dublin in den Nordteil und den eher vornehmen Süden. Auch die Innenstadt wird durch den Liffey bestimmt. Hier gibt es zahlreiche Brücken. An der O’Connell Street und Grafton Street sowie der Harcourt Street stehen die meisten Kaufhäuser, das Trinity College und hier liegt auch der städtische Park St. Stephen’s Green.

Viele der Häuser sind im Georgianischen Stil. Außerhalb der Innenstadt sind die Wohnquartiere, die man an ihrem Hausbaustil unterscheiden kann. Im Arbeiterviertel gibt es lange Reihen kleiner Häuser aus Backsteinen, es gibt eine Siedlung, die wie auf einem Reißbrett entworfen aussieht und eine, die aus Doppelhaushälften besteht.

Drehort Bray

Der Badeort Bray liegt gut zwanzig Kilometer südlich von Dublin. Durch die knapp über 30 000 Einwohnerstadt schlängelt sich der Bray River.

Brays Promenade vor viktorianischen Häuserfronten wird gern zu Spaziergängen genutzt. Sie führt vom Hafen bis zum Bray Head. Er ist 241 Meter. An seinen Hängen beginnt der berühmte Cliff Walk.

Drehort Wicklow

Die knapp über 10 000 Einwohnerstadt Wicklow liegt in der Grafschaft Wicklow, südlich von Dublin an der Ostküste.

Historiker vermuten, dass die Stadt Wicklow um 870 von den Wikingern gegründet wurde. Wicklow kommt wohl von „Vikinglow“, was etwa „Weide der Wikinger“ bedeutet. In der Umgebung von Wicklow finden sich sogar viele Monumente aus der Bronzezeit. Das älteste Gebäude in der Stadt ist ein Franziskanerkloster. Weitere interessante Gebäude sind das Rathaus und das 1702 gebaute Gefängnis Gaol mit dem Richtplatz. Das Gefängnis ist heute ein Museum. Im Süden der Stadt gibt es eine Reihe von Sandstränden.

Darum geht es in „Der Irland-Krimi: Blackout“ (AT)

Nach einer Schülerparty wird die begabte und beliebte Moira (Lauryn Canny) tot aufgefunden, auf den ersten Blick scheint sie Opfer eines Sexualverbrechens geworden zu sein.

Moiras beste Freundin, die introvertierte Hannah (Tara Cush) war anscheinend die Letzte, die Moira lebend gesehen hat. Doch Hannah kann sich nicht mehr erinnern.

Die Geschehnisse des Abends sind für Hannah einfach verschwunden. Was ist dem Mädchen so Schreckliches zugestoßen, dass alle Erinnerung ausgelöscht wurde?

Kriminalpsychologin Cathrin Blake (Désirée Nosbusch) gewinnt Hannahs Vertrauen. In der Arbeit mit dem traumatisierten Mädchen kommt Cathrin einem Verbrechen auf die Spur, das lange vor der tragischen Nacht von Moiras Tod stattgefunden hat.

Darum geht es in „Der Irland-Krimi: Galway Girl“ (AT)

Kriminalpsychologin Cathrin Blake (Désirée Nosbusch) wird mitten in der Nacht zu einem Notfall gerufen: Eine junge Frau droht, sich von einem Hochhaus in den Tod zu stürzen.

Cathrin kennt die verstörte junge Frau. Moon (Serena Kennedy) war vor einigen Jahren bei Cathrin in Therapie, hat diese jedoch vorzeitig abgebrochen. Cathrin kann Moon von ihrem Sprung zurückhalten, aber sie kommt zu spät, um Moons Geliebten zu retten.

Colin ist kurz vor Cathrins Eintreffen von dem Hochhausdach gestürzt. Selbstmord? Alles deutet darauf hin, doch Cathrin spürt, dass Moon etwas verbirgt.

„Der Irland-Krimi“ ist eine Produktion der good friends Filmproduktion (Produzent*innen: Moritz von der Groeben, Nikola Bock) im Auftrag der ARD Degeto für die ARD für den Sendeplatz „DonnerstagsKrimi im Ersten“. Regie führt Matthias Tiefenbacher, hinter der Kamera steht Hanno Lentz.

Unter der Regie von Matthias Tiefenbacher (Kamera: Hanno Lentz) spielen auch Declan Conlon, Rafael Gareisen, Rósín O’Donovan, Tara Cush, Elaine Purdue, Killian Filan, Malcom Adams, Lauryn Canny, Serena Kennedy, Kerri Quinn, Jack Nolan, Owen Roe u.v.m.

Das Drehbuch zu „Blackout“ (AT) verfassten Elke Hauck, Sven Poser und Sebastian Andrae. Das Drehbuch zu „Galway Girl“ (AT) stammt von Dagmar Gabler, Sebastian Andrae und Katja Kittendorf. Die Redaktion liegt bei Katja Kirchen (ARD Degeto).

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